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Stv. Medienbeauftragte der UZH
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Neuste Medienmitteilungen

22.05.2013 Trockenheit bringt Borneos Bäume gleichzeitig zum Blühen

Abstract

Eine Trockenperiode lässt die Bäume in Borneos Tropenwälder gleichzeitig erblühen. Evolutionsbiologen der Universität Zürich identifizierten zwei Gene, die eine unmittelbar bevorstehende Pflanzenblüte anzeigen. Überwacht man diese Gene gezielt, lässt sich das Massenblühen eher voraussagen. Dadurch können Pflanzensamen koordiniert gesammelt und für die Wiederaufforstung genutzt werden.

21.05.2013 14 nah verwandte Krokodile existierten vor rund 5 Millionen Jahren

abstract

Vierzehn Krokodilarten lebten vor rund fünf Millionen Jahren in Südamerika. Mindestens sieben davon besiedelten gleichzeitig die Küstenbereiche des Urumaco-Flusses in Venezuela. Paläontologen der Universität Zürich weisen eine später nie mehr erreichte Fülle an nah verwandten Krokodilen nach. Aufgrund ihrer hohen Spezialisierung besetzten die Krokodile unterschiedliche Öko-Nischen. Als sich die Wasserläufe durch die Hebung der Anden veränderten, starben sämtliche Krokodilarten aus.

16.05.2013 Meeresspiegel: Ein Drittel seines Anstiegs kommt von schmelzenden Gebirgsgletschern

Abstract

Gut 99 Prozent des gesamten Eises an Land ist in den riesigen Eisschilden der Antarktis und Grönlands gespeichert, nur knapp ein Prozent dagegen in Gletschern. Die Schmelzwasser dieser Gletscher trugen im Zeitraum 2003 bis 2009 etwa genauso viel zum Anstieg des Meeresspiegels bei, wie die beiden Eisschilde: rund einen Drittel. Dies ist eines der Resultate einer internationalen Studie mit Beteiligung von UZH-Geographen.

08.05.2013 Grönlands Eisströme erhöhen den Meeresspiegel um 4 bis 8 cm

Abstract

Ein Grossteil des grönländischen Eisschildes fliesst über Eisströme ins Meer ab. Wie stark eine Zunahme dieses Eisabflusses den Meeresspiegel voraussichtlich ansteigen lässt, war bis anhin unsicher. Nun haben europäische Forschende mit Beteiligung eines UZH-Geografen zum ersten Mal den zukünftigen Massenverlust berechnet, den grönländische Eisströme verursachen werden. Demnach wird sich der Meeresspiegel um 4 bis 8 cm bis ins Jahr 2100 erhöhen. Das ist weniger im Vergleich zu früheren Schätzungen.

27.04.2013 UZH verleiht Ehrendoktor an Kulturhistoriker Peter Burke und an neun weitere Persönlichkeiten

Peter Burke ist einer der international bedeutendsten Kulturhistoriker und erforscht die Renaissance, insbesondere deren Sozialgeschichte. Doreen B. Massey prägte als Humangeographin die Annäherung von Humangeographie und Soziologie entscheidend mit sowie die frühen Debatten um die Globalisierung. Der Psychiater und Chemiker Florian Holsboer erforscht die Ursachen von Depression, Angsterkrankungen, Schlafstörungen und Stress-Situationen mit dem Ziel, personalisierte Therapien für die Psychiatrie zu entwickeln. – Alle drei erhielten heute zusammen mit sieben weiteren Persönlichkeiten einen Ehrendoktortitel der UZH.

26.04.2013 UZH erforscht gesundes Altern und saubere Energie

Alter_Mann

Mit ihrer Forschung nimmt sich die Universität Zürich gesellschaftsrelevanter Probleme an. Wie wir gesund altern und saubere Energie schaffen, ergründen zwei neue Forschungsschwerpunkte, die die UZH an der diesjährigen Jahresmedienkonferenz vorgestellt hat. Insgesamt lanciert die UZH acht neue Universitäre Forschungsschwerpunkte. Sie will damit vorhandene Stärken in der Forschung fördern und ausbauen, ihr Profil als Forschungsuniversität im globalen Wettbewerb schärfen und neue Stellen für den Nachwuchs schaffen.

16.04.2013 Blick auf die Welt erklärt 90 Prozent der Vegetationsveränderung

Abstract

In den vergangenen dreissig Jahren hat sich die Vegetation weltweit deutlich verändert. Unklar war bis anhin, in welchem Mass das Klima bzw. der Mensch dafür verantwortlich ist. Nun zeigen Geographen der Universität Zürich mit niederländischen Kollegen: Etwas mehr als die Hälfte dieser Veränderungen ist klimatisch bedingt, über ein Drittel verursachen Mensch oder noch nicht bekannte Mensch-Klima-Wechselwirkungen und rund zehn Prozent können weder durch das Klima noch durch menschliches Handeln vollständig erklärt werden.

12.04.2013 Für Autofahrer über 80 Jahre steigt das Unfallrisiko stark an

Abstract

Autofahrerinnen und Autofahrer über 80 Jahre verfügen über das höchste Unfallrisiko. So verursachen die über 80-Jährigen bis zu dreimal mehr Verkehrsunfälle mit Sachschaden als jüngere Autofahrer. Forscher der Universität Zürich schlagen deshalb vor, nicht wie heute üblich bereits die 70-Jährigen zu einem obligatorischen Fahreignungstest zu schicken. Geeigneter wäre ein Fahrtraining, denn die Fahrsicherheit lässt sich auch im hohen Alter wieder auffrischen.

11.04.2013 Sedibas Brustkorb und Füsse eigneten sich nicht zum Rennen

AbstractSEdiba

Forscher der Wits University in Südafrika, darunter auch Peter Schmid von der Universität Zürich, beschreiben in sechs neuen Studien die Anatomie eines einzigartigen frühen Homininen. Australopithecus Sediba wurde 2008 nahe Johannesburg entdeckt. Die Studien in «Science» weisen nach, wie der zwei Millionen Jahre alte Vorfahre ging, kaute und sich bewegte.

09.04.2013 Ötzi hatte schlechte Zähne

Oetzi

Erstmals haben Forscher vom Zentrum für Evolutionäre Medizin der Universität Zürich gemeinsam mit ausländischen Kollegen an der Mumie Ötzi Paradontitis, Karies und unfallbedingte Zahnverletzungen nachweisen können. Die neusten wissenschaftlichen Resultate geben interessante Hinweise auf das Ernährungsverhalten des neolithischen Mannes aus dem Eis und zur Evolution von medizinisch bedeutenden Zahnkrankheiten.

04.04.2013 Wild lebende Mäuse mit natürlichem Schutz gegen Borreliose

abstract

Wie Menschen infizieren sich Mäuse mit Borrelien. Doch nicht alle Mäuse, die mit diesen Bakterien in Berührung kommen, erkranken an der gefürchteten Borreliose. Tiere mit einer bestimmten Genvariante sind immun gegen die Bakterien, wie Wissenschaftler der Universitäten Zürich und Lund belegen. Im Freien lebende Mäuse sind der Hauptwirt von Borrelien, die von Zecken übertragen werden.

28.03.2013 Universität Zürich klärt Sachverhalt ab

Die Universität Zürich klärt die in der Sendung «Rundschau» erhobenen Behauptungen bezüglich medizingeschichtlicher Dissertationen ab. Sie beauftragt die zuständige Fakultät um Klärung des Sachverhalts.

27.03.2013 Der Pflasterzahnsaurier ist ein Europäer

Abstract

Pflasterzahnsaurier gehörten zu den ersten Meeresreptilien. Mit ihren typischen Knackzähnen ernährten sie sich von Muscheln und Krustentieren. Wann und wo diese hochspezialisierten Meeresreptilien entstanden sind, war bis anhin unklar. Vor kurzem wurde in den Niederlanden ein 246 Millionen Jahre alter Schädel eines jungen Pflasterzahnsauriers entdeckt. Paläontologen der Universitäten Zürich und Bonn belegen nun, dass es sich dabei um einen der ersten dieser Saurier handelt, und er in Europa entstanden ist.

22.03.2013 Dialäkt Äpp: Gib öis dini Schtimm

Abstract

Unser Dialekt verrät unsere Herkunft. Doch woher kommt ein Sprecher, der vom Huusini, Bitzgi oder Göitschi redet, wenn er das Apfelgehäuse meint? Dialektforscher der Universitäten Zürich und Bern haben eine App entwickelt, die die Herkunft von schweizerdeutschen Dialekten bestimmt. Mit der App kann man auch die eigene Aussprache aufnehmen, sie mit aktuellen sowie früheren Aufnahmen anderer User vergleichen und somit Daten für die Dialektforschung sammeln. Die «Dialäkt Äpp» steht ab heute, 22. März, gratis im Apple App Store zum Download bereit.

18.03.2013 Grönlands lokale Gletscher lassen den Meeresspiegel ansteigen

Abstract

Grönlands Eisschmelze gilt als eine der wichtigsten Ursachen für den Anstieg des globalen Meeresspiegels. Nun zeigen Glaziologen der Universität Zürich mit dänischen Kollegen, dass die lokalen Gletscher am Rande des grönländischen Eisschildes weit mehr zum Pegelanstieg beitragen als bisher angenommen. Jährlich fliessen etwa 30 Gigatonnen Schmelzwasser ins Meer. Die Berechnungen der Glaziologen werden helfen, den Einfluss des grönländischen Eises auf den Meeresspiegel besser vorherzusagen.

13.03.2013 Plastik, Stein und Zelluloid – Frauenbilder einst und heute

Vitrina

Sie sind schön, vielfältig und mehr als blosse Kleiderträger: Die von Ingrid Keller fotografierten Schaufensterpuppen aus Athen spiegeln Schönheitsideale und reflektieren verschiedene Frauenbilder. Ab 15. März 2013 treten sie an der Universität Zürich in einen Dialog mit den Abgüssen antiker Frauenstatuen der Archäologischen Sammlung. Die Sonderausstellung «Vitrina» ermöglicht einen neuen Blick auf einen alltäglichen und deshalb kaum richtig wahrgenommenen Gegenstand.

12.03.2013 UZH bezieht neuen Life Sciences-Standort in Schlieren

Als Lösung für die akute Raumnot wird die Universität Zürich im Bio-Technopark in Schlieren einen neuen Life Sciences-Standort beziehen. Bis zu 200 Mitarbeitende der Universität Zürich, des Universitätsspitals und der Psychiatrischen Universitätsklinik werden dort ab Ende 2013 forschen und arbeiten. Nach zehn bis fünfzehn Jahren sollen sie in neue beziehungsweise sanierte Bauten auf dem Campus Irchel und im Universitäts-Zentrum zurückkehren.

10.03.2013 Protein-Modifikationen gezielt manipulieren

Die Aktivität von Proteinen ist streng reguliert ­– falsche oder mangelnde Proteinregulierung kann zu unkontrolliertem Wachstum und somit zu Krebs oder chronischen Entzündungen führen. Veterinärbiochemiker der Universität Zürich haben Enzyme identifiziert, welche die Aktivität medizinisch wichtiger Proteine regulieren können. Ihre Entdeckung ermöglicht es, diese Proteine gezielter zu manipulieren, womit sich neue Behandlungsmethoden für Entzündungen und Krebs auftun.

07.03.2013 13 neue SNF-Förderungsprofessuren für die Universität Zürich

Die Universität Zürich erhält 13 von 44 Förderungsprofessuren, welche der Schweizerische Nationalfonds (SNF) in diesem Jahr vergibt. Vier Nachwuchswissenschaftlerinnen und neun Nachwuchswissenschaftler haben die Universität Zürich als Gastinstitution gewählt. Damit erhalten die Nachwuchskräfte eine einmalige Chance, sich an der UZH wissenschaftlich weiterzuqualifizieren und sich im Hinblick auf ihre akademische Karriere im internationalen Umfeld zu positionieren.

07.03.2013 Eine Wurst pro Tag ist zuviel

Wer täglich mehr als 40 Gramm Wurstwaren oder andere Arten verarbeitetes Fleisch isst, riskiert, früher zu sterben: Das Risiko erhöht sich je 50 Gramm Fleischprodukte pro Tag um 18 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer Studie mit rund 450’000 Teilnehmenden, welche das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich zusammen mit Forscherkolleginnen und -kollegen durchgeführt hat.