20 neuste Medienmitteilungen
04.02.2010 Prostituierte leiden überdurchschnittlich an Angststörungen und Depressionen
Psychische Störungen sind bei Prostituierten viel häufiger als bei anderen Frauen. Wie eine Studie der Universität Zürich zeigt, sind die Gewalterfahrung, die Arbeitsbedingungen und die Nationalität erhebliche Risikofaktoren. Vor allem Prostituierte aus aussereuropäischen Ländern, die in Studios oder Bars anschaffen und im Milieu Gewalt ausgesetzt sind, leiden fast ausnahmslos an psychischen Störungen.
28.01.2010 Bauplan von Ur-Landwirbeltieren rekonstruiert

Die ersten Landwirbeltiere besassen sechs Hals- und zwanzig Brustwirbel. Dies fand eine internationale Forschungsgruppe unter der Federführung von Paläontologen der Universität Zürich in einer vergleichenden morphologischen Studie heraus. Weiter konnten sie nachweisen, dass die Baupläne von Reptilien bereits seit Millionen von Jahren wesentlich variabler gestaltet sind als diejenigen der Vorläufer der Säugetiere.
27.01.2010 Repression und Heroinbehandlungen beeinflussen Zahl der Drogentoten
Die polizeiliche Repression gegen Heroinkonsumenten war in den neunziger Jahren besonders hoch. Damals wurden etwa 30 Prozent mehr Drogentote registriert. Das Behandlungsangebot mit Methadon und Heroin führte dagegen dazu, dass die Drogenmortalität auf einen Viertel sank. Diesen Zusammenhang haben Forscher der Universität Zürich in einer neuen Studie festgestellt.
21.01.2010 HIM-Pavillon steht wieder für Lehrbetrieb zur Verfügung
Am Donnerstagmorgen hat die Universität Zürich den leer stehenden HIM-Pavillon an der Schienhutgasse abgeschlossen. Er wird jetzt gereinigt und wieder für den Lehrbetrieb hergerichtet.
21.01.2010 Mit dem Tiger forschen

Die Universität Zürich und die Schweizer Luftwaffe haben ein weltweit einzigartiges Forschungsvorhaben in der Weltraummedizin gestartet. Hierbei wird die Schwerelosigkeit, die durch Flugmanöver während regulärer militärischer Übungsflüge entsteht, für Forschungen an menschlichen Zellen eingesetzt. Dafür wurde ein spezielles «fliegendes Labor» entwickelt, das in einen Kampfjet des Typs F-5E Tiger der Luftwaffe eingebaut wurde..
19.01.2010 Mit künstlichen Biomolekülen zum Nanodraht

Die Universität Zürich geht in der Entwicklung auf dem Gebiet der Nanotechnologie neue Wege. Forscher der UZH und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster haben begonnen, bestehende Biomoleküle so zu verändern, dass sie für die Nanotechnologie als Draht oder Magnet einsetzbar werden könnten. Sie haben Biomoleküle gezielt modifiziert und anschliessend die neu entstandene Struktur mittels aufwändiger Verfahren auf ihre Eigenschaften untersucht. Bis zum Nanodraht aus Biomolekülen ist zwar noch ein weiter Weg, aber ein erster wichtiger Schritt ist getan.
13.01.2010 Astrophysiker lösen Rätsel um «kalte-Dunkle-Materie-Katastrophe»
Seit bald zwanzig Jahren versuchen Wissenschaftler den Widerspruch im Modell der kalten Dunklen Materie – die so genannte «kalte-Dunkle-Materie-Katastrophe» – aufzulösen. Jetzt ist es einer internationalen Forschungsgruppe mit Physikprofessor Lucio Mayer von der Universität Zürich bei der Simulierung der Entstehung von scheibenförmigen Zwerggalaxien gelungen, das Paradoxon zu lösen.
Schweizer Unternehmer blicken optimistisch ins neue Jahr: Vor allem Vertreter des Transportwesens, Dienstleister sowie Banken und Versicherungen erwarten ein verbessertes Wirtschaftsklima. Doch zeugen ihre geplanten Massnahmen von Vorsicht: Nicht innovative Produkte oder neue Märkte stehen im Vordergrund, sondern die Steigerung des Ertrags, die Senkung von Kosten und die Bindung der Kunden. Dies sind die Ergebnisse einer Umfrage, welche der Lehrstuhl Marketing der Universität Zürich gemeinsam mit Horváth & Partners Schweiz durchgeführt hat.
12.01.2010 Regierungsrat Heiniger liest an der Kinder-Universität
Nebst Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Zürich hält dieses Semester auch Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger eine Vorlesung an der Kinder-Universität Zürich. Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Primarklasse können sich ab kommenden Freitag für die sechs Vorlesungen und fünf Laborkurse anmelden.
22.12.2009 Der Druck aufs Bankgeheimnis wirkt auf Schweizer kontraproduktiv
Rund drei Viertel aller Schweizerinnen und Schweizer erachten das Bankgeheimnis als wichtig und schützenswert. Gerät es unter internationalen Druck, weckt dies die Verteidigungsbereitschaft der Bevölkerung. Dies ist das Ergebnis einer Online-Umfrage, welche Prof. Carmen Tanner und Dr. Daniel Hausmann vom Psychologischen Institut der Universität Zürich in der Deutschschweiz durchgeführt haben.
18.12.2009 47 Mio. Franken für Forschung in Zürich – Fördergelder des Europäischen Forschungsrats
Der Europäische Forschungsrat unterstützt Forscher der ETH Zürich und der Universität Zürich dieses Jahr mit umgerechnet rund 47 Millionen Franken. Mit den so genannten ERC-Grants können Projekte der Grundlagenforschung finanziert werden.
18.12.2009 Schweizer Private Banking trotzt der Finanzkrise
Schweizer Private-Banking-Anbieter gehören trotz starken Ertragseinbrüchen im Zuge der Finanzkrise weiterhin international zu den wettbewerbsfähigsten Instituten. Offshore-Strategien stagnieren allerdings und kommen unter Druck. Dies zeigt die neueste «International Private Banking Study» des Instituts für schweizerisches Bankwesen der Universität Zürich, welche die Wettbewerbsfähigkeit von 263 Private-Banking-Anbietern aus elf Ländern für die Jahre 2007 und 2008 untersucht hat.
17.12.2009 «Man ist, was man isst» gilt auch für Meerschweinchen und Mäuse
Mäuse und Ratten sehen sich ähnlich aber unterscheiden sich von der Gruppe der Meerschweinchen. Forscher der Universität Zürich konnten jetzt erstmals nachweisen, dass sich die Schädel der beiden äusserlich so unterschiedlichen Nagergruppen je nach Nahrung ähnlich entwickeln.
16.12.2009 Ur-Opossum im Fossilienbestand der Grube Messel identifiziert

Ur-Opossums lebten auf Bäumen und verfügten über ein entwickeltes Gehör – dies fand eine internationale Forschungsgruppe unter der Leitung von Professor Marcelo Sanchez von der Universität Zürich heraus. Die Forscher untersuchten mehrere vollständige Ur-Opossumskelette aus dem Fossilienbestand des Unesco-Weltnaturerbes «Grube Messel».
15.12.2009 Die meisten neuen Studierenden an der UZH beginnen ein Wirtschaftsstudium
Die offiziellen Studierendenzahlen der Universität Zürich belegen ein erneutes Wachstum. Im laufenden Herbstsemester 2009 sind an der UZH 25’854 Studentinnen und Studenten eingeschrieben. Das sind 1066 Studierende oder 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr.
11.12.2009 Journalismus zwischen kritischer Distanz und Parteilichkeit
Unparteilich, objektiv und kritisch gegenüber politischen und wirtschaftlichen Eliten – so sehen sich Journalistinnen und Journalisten weltweit. Grosse Unterschiede zwischen den Journalismuskulturen bestehen hingegen in der Frage, ob eigene Bewertungen und Deutungen in die Berichterstattung einfliessen dürfen. Dies zeigt eine weltweit einzigartige Studie zum Journalismus in 18 Ländern, die unter Leitung der Universität Zürich durchgeführt wurde.
10.12.2009 Gehirnaktivierung entlarvt Wortbrecher
Wissenschaftler der Universität Zürich entdecken die gehirnphysiologischen Grundlagen von gebrochenen Versprechen. Die Gehirnaktivierungsmuster lassen sogar eine Prognose zu, ob jemand sein Wort brechen wird. Die Studie von Dr. Thomas Baumgartner, Prof. Ernst Fehr, beide Universität Zürich, und Prof. Urs Fischbacher, Universität Konstanz, wird am 10.12.2009 in der Fachzeitschrift «Neuron» publiziert.
08.12.2009 Testosteron macht nicht streitlustig
Das Vorurteil, Testosteron bewirke beim Menschen aggressives, selbstbezogenes und riskantes Verhalten, wird erstmals wissenschaftlich fundiert widerlegt. Eine Studie der Universitäten Zürich und Royal Holloway London beweist an über 120 Versuchspersonen: Das Sexualhormon mit dem schlechten Ruf kann faires Verhalten fördern, wenn dies dazu dient, den eigenen Status zu sichern.
03.12.2009 Forscher messen Gletscherschmelze mit Licht
Die Schweizer Gletscher schmelzen seit Jahren. Wie viel Eis dabei verloren geht, wollen Forscher der Universität Zürich nun genauer wissen – mit Hilfe von Licht.
01.12.2009 Vorderer Stirnlappen wichtig für Reputation
Forschende aus Neurowissenschaft und Ökonomie der Universitäten Basel und Zürich haben die Bedeutung des vorderen Stirnlappens beim Aufbau von Reputation identifiziert.