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Neuste Medienmitteilungen

25.04.2015 UZH feierte ihren Gründungstag und verlieh zwölf Ehrendoktortitel

Zwölf Persönlichkeiten erhielten an der jährlichen Stiftungsfeier, dem Dies academicus, die Ehrendoktorwürde der Universität Zürich – darunter Alex Godwin Couthino für die Prävention und Bekämpfung von HIV in Afrika, Margaret S. Torn für ihre konkreten Vorschläge zur Reduktion der Treibhausgase und Kaspar M. Fleischmann für sein Engagement um die Anerkennung der Fotografie. Rektor Michael Hengartner würdigte die scheidende Präsidentin des Universitätsrats Regine Aeppli und ernannte sie gemeinsam mit Peter Quadri zum Ständigen Ehrengast der Universität Zürich.

22.04.2015 Evolution beschleunigt die Ausbreitung invasiver Arten

Labor

Nicht einheimische Tiere und Pflanzen verbreiten sich heute rasch um die ganze Welt. Solche Invasionen fremder Arten vorherzusagen, wird aus ökologischen und ökonomischen Gründen immer wichtiger. Jetzt zeigen Wissenschaftler der Eawag und der Universität Zürich dank einer Kombination von Laborversuchen und Computermodellen, wie schnelle evolutionäre Veränderungen invasiven Arten helfen, sich noch schneller zu verbreiten.

08.04.2015 Neue Professur für Veterinär-Anästhesiologie

Der Vetsuisse-Rat schafft eine neue Professur ad personam für Veterinär-Anästhesiologie an der Vetsuisse-Fakultät am Standort Zürich. Hierfür ernennt er die Titularprofessorin Regula Bettschart-Wolfensberger zur ausserordentlichen Professorin ad personam für Veterinär-Anästhesiologie.

07.04.2015 Zentraler Signalweg beim Lymphom kann erfolgreich unterbrochen werden

Krebsforschende der Universität Zürich identifizieren einen Schlüssel-Signalweg beim B-Zell-Lymphom, einer bösartigen Krebserkrankung. Sie weisen nach, dass der Signalweg mit Wirkstoffen unterbrochen werden kann, die bereits in der klinischen Entwicklung sind. Das kann für Diagnose, Prognose und Therapie dieser Krankheit in Zukunft von grosser Bedeutung sein.

01.04.2015 Posen der Macht weniger mächtig als gedacht

Beine auseinander, Brust raus, Schultern nach hinten: Solche «Power-Posen» sollen gemäss einer weltweit beachteten Studie die Hormonproduktion sowie die Risikobereitschaft beeinflussen. Wissenschaftler der Universität Zürich finden jedoch mittels einer grösser angelegten Studie keine Belege für diese Zusammenhänge. «Power-Posen» beeinflussen das Verhalten nicht, sie lassen einen allenfalls sicherer fühlen.

31.03.2015 Zwei neue Arten eines urtümlichen Fisches entdeckt

abstract

Paläontologen der Universität Zürich weisen mit einem internationalen Team zwei neue Arten von Saurichthys nach. Die etwa 242 Millionen Jahre alten Raubfische stammen aus der Tessiner Fossil-Lagerstätte Monte San Giorgio. Sie unterscheiden sich von den bisher bekannten Saurichthys-Arten in der Form von Kopf und Rumpf, was auf unterschiedliche Lebens- und Ernährungsweisen hinweist.

24.03.2015 Künftige Klimaschäden zu tief bewertet

Die Wälder im Amazonasgebiet oder das Grönlandeis sind kritische Stellen auf der Erde, an denen das globale Klima umschlagen könnte. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese sogenannten Kipp-Punkte eintreten, haben nun Forschende der Universität Zürich gemeinsam mit internationalen Kollegen untersucht. Sie zeigen, dass das Risiko zukünftiger klimatischer Kipp-Punkte zu tief bewertet ist und empfehlen deshalb, die Steuer auf Kohlenstoffemissionen deutlich zu erhöhen.

19.03.2015 10 Tipps für erfolgreiche Berufungen

Wie man geeignete Klinikdirektorinnen und Klinikdirektoren erfolgreich beruft, beschreiben Prof. Pierre-Alain Clavien, Universität Zürich, und Joseph Deiss, alt Präsident der Schweiz, in einem Kommentar in «Nature».

19.03.2015 Bestimmte Zellen im Rückenmark kontrollieren Schmerz und Juckreiz

Schmerzsignale werden über das Rückenmark ins Gehirn geleitet und dort verarbeitet – allerdings kommen nicht alle Impulse an: Gewisse Nervenzellen agieren als Kontrollstellen und entscheiden darüber, ob ein Reiz weitergeleitet wird oder nicht. Forschende der Universität Zürich und der ETH Zürich haben die hemmenden Zellen identifiziert, lokalisiert und den Übertragungsmechanismus beschrieben. Und: Mit einer gezielten Aktivierung lassen sich Schmerzen vermindern – und erstaunlicherweise auch Juckreiz lindern.

09.03.2015 Zum Ursprung des Lebens ins Zoologische Museum

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Aus einer Stammzelle kann sich ein ganzer Mensch entwickeln – Stammzellen sind die Alleskönnerinnen unter den Zellen. Wie sie uns Menschen, aber auch Tiere und Pflanzen ständig erneuern oder nach Verletzungen heilen, zeigt die neue Sonderausstellung im Zoologischen Museum der Universität Zürich. Beleuchtet wird, wie Stammzellen heute in der Medizin genutzt werden und mit welchen Herausforderungen sich die Stammzellforschung konfrontiert sieht. Interessierte können die Ausstellung «Stammzellen – Ursprung des Lebens» ab Dienstag, 10. März, besuchen.

04.03.2015 11 neue SNF-Förderungsprofessuren an der Universität Zürich

Die Universität Zürich ist erneut am erfolgreichsten: Im Wettbewerb um die SNF-Förderungsprofessuren erhält sie bei der diesjährigen Vergabe elf von 40 SNF-Förderungsprofessuren. Neun Wissenschaftler und zwei Wissenschaftlerinnen haben die Universität Zürich als Gastinstitution für ihre SNF-Förderungsprofessur gewählt. Die hochqualifizierten Forschenden erhalten damit die Gelegenheit, mit ihrem Team ein eigenständiges Projekt an der UZH zu lancieren.

03.03.2015 Heinrich-Harrer-Sammlungen im Völkerkundemuseum sind ergänzt

Das Völkerkundemuseum der Universität Zürich besitzt einen Grossteil der Tibet-Objektsammlung und Tibet-Dokumentation von Heinrich Harrer, dem 2006 verstorbenen österreichischen Bergsteiger. Ebenso Ethnografika aus West-Neuguinea, Brasilien und Surinam/Französisch Guyana. Durch die Übergabe weiterer Materialien werden nun Lücken im dokumentarischen Nachlass geschlossen. In einem neuen wissenschaftlichen Projekt werden die Harrer-Sammlungen weiter erforscht.

25.02.2015  Verspielte Erwachsene werden bei der Partnerwahl bevorzugt

Welche Eigenschaften schätzen junge Erwachsene an einem potentiellen Partner für langfristige Beziehungen? Eine neue Studie der UZH zeigt, dass es neben Freundlichkeit, Intelligenz, Humor auch Verspieltheit wichtig ist – bei Frauen und Männern gleichermassen. Verspielte Menschen schätzen auch Humor, Spassorientierung, Gelassenheit und Kreativität in Partnern als wichtiger ein, als nicht verspielte.

24.02.2015 Für Ärzte greifen Fallpauschalen zu wenig

Seit 2012 werden Schweizer Spitäler über Fallpauschalen finanziert. Deren Ziel – effizientere Prozesse und mehr Zeit für den Patienten – wurde aus Sicht der Ärztinnen und Ärzte nicht erreicht. Die finanziellen Interessen der Spitäler beeinflussen das medizinische Fachpersonal stärker, als dieses sich für das Wohl ihrer Patienten wünscht. Dennoch sind Ärztinnen und Ärzte mit ihrer täglichen Arbeit im Spital zufrieden, und sie beurteilen die derzeitige Patientenversorgung als gut. Dies geht aus einer schweizweiten Befragung durch das Institut für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte der Universität Zürich hervor.

19.02.2015 Vier Forschende der UZH werben Consolidator Grants des SNF ein

Die Universität Zürich hat erfolgreiche Jungforschende: Vier der 21 SNSF Consolidator Grants des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gehen an hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der UZH. Mit den Fördergeldern überbrückt der SNF die temporär ausgefallene Teilnahme am Wettbewerb um die begehrten ERC-Grants aus Brüssel.

13.02.2015 Die Postmoderne und der Tod – zwei neue Ringvorlesungen an der UZH

Die Epoche nach der Moderne – die Postmoderne – prägt weiterhin das Verständnis der Welt von heute. Gestützt auf diese These diskutiert eine neue Ringvorlesung der Universität Zürich die Aktualität der Postmoderne in diversen Wissenschaftsdisziplinen. Die zweite Vorlesungsreihe thematisiert das Altern, das Sterben und den Tod. Sie geht etwa der Frage nach, welchen Tod wir uns wünschen, wo er stattfinden soll und wie das Sterben möglichst erträglich gemacht werden kann. Die beiden neuen Ringvorlesungen starten am 19. Februar und sind für die interessierte Öffentlichkeit gratis.

12.02.2015 Muscheln und Schnecken erholten sich nach Massenaussterben schneller als gedacht

Muscheln

Von dem wahrscheinlich grössten Massensterben der Erdgeschichte vor rund 250 Millionen Jahren erholten sich insbesondere bodenlebende Meeresbewohner gemäss aktuellem Forschungsstand nur sehr zögerlich. Nun zeigt eine Forschungsgruppe der Universität Zürich, dass Organismen wie Muscheln und Schnecken jedoch viel schneller wieder biologische Vielfalt erlangten, als bislang angenommen. Dieser Befund hilft mit, die Umweltverhältnisse während der Untertrias richtig zu interpretieren – und diese gilt als Referenz für den globalen Wandel unserer Zeit.

11.02.2015 Jeder fünfte Suizid steht in Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit

Jährlich nehmen sich rund 45'000 Menschen das Leben, weil sie keine Arbeit haben oder jemand in ihrem Umfeld von Arbeitslosigkeit betroffen ist. Das zeigt nun eine Studie der Universität Zürich mit Daten aus 63 Ländern. Sie zeigt auch, dass die Zahl aller Suizide, die in der Finanzkrise im Jahr 2008 direkt oder indirekt mit der Arbeitslosenrate im Zusammenhang standen, neunmal so hoch ist wie bislang angenommen.

05.02.2015 Schimpansen lernen «Nahrungsrufe»

Abstract

In Gefangenschaft lebende Schimpansen sind fähig, Laute zu lernen, die sich auf spezielle Nahrungsmittel beziehen. Dies beweist ein Evolutionsbiologe der Universität Zürich gemeinsam mit englischen Wissenschaftlern. Ihre nun veröffentlichte Verhaltensstudie legt nahe, dass auch Menschenaffen fähig sind, Objekte zu bezeichnen und bedeutungsvolle Laute gemeinschaftlich zu lernen.

04.02.2015 Antikörper im Labor: Mehr Qualität durch DNA-Technologie

Antikörper sind als Therapeutika etabliert und im Forschungslabor unabdingbar. Im Gegensatz zu den hochwertigen Therapeutika scheinen kommerzielle Antikörper in der Forschung aber oft den Anforderungen nicht zu genügen, wie eine internationale Autorenschaft rund um Andreas Plückthun von der UZH in «Nature» mahnen. Sie fordert, dass die Antikörper, die in der Forschung zum Einsatz kommen, wie die therapeutischen mit rekombinanter DNA-Technologie hergestellt werden.