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Neuste Medienmitteilungen

22.07.2014 Die Universität Zürich schickt Moose ins All

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Moose wachsen oft unter extremen Bedingungen. Ob die anpassungsfähigen Pflanzen auch im All oder auf dem Mars überleben könnten, erforschen Pflanzenbiologen der Universität Zürich. Gemeinsam mit Forschenden der Universität Potsdam lancieren sie ein Experiment auf der Internationalen Raumstation ISS. Eine Sojus-Rakete startet am 23. Juli, mit Moosen bestückt, von Kasachstan aus ins All. Zum ersten Mal werden solch hoch entwickelte Pflanzen dem Weltraum direkt ausgesetzt.

17.07.2014 Genetischer Bauplan von Brotweizen entschlüsselt

Pflanzenbiologen der Universität Zürich haben gemeinsam mit Forschenden eines internationalen Konsortiums eine vorläufige Gensequenz für jedes Chromosom von Brotweizen entschlüsselt. Diese Vorstufe zum vollständigen Genom liefert neue Erkenntnisse über die Struktur, Organisation und Entwicklung des Erbguts von Brotweizen. Die Sequenzierung des vollständigen Genoms wird neue Möglichkeiten für Zuchtprogramme eröffnen.

14.07.2014 Zentralbibliothek ist testweise an Sonntagen offen

Die Zentralbibliothek Zürich (ZB) ist dank der Finanzierung durch die Universität Zürich ab dem 1. September während eines halben Jahres an jedem Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Nach der Auswertung der Besucherzahlen wird über das weitere Vorgehen entschieden.

08.07.2014 Gesunder Lebenswandel verlängert das Leben um Jahre

Länger leben dank Früchten, viel Bewegung, wenig Alkohol und keinen Zigaretten: Dies zeigt eine neue Studie der Sozial- und Präventivmediziner der Universität Zürich, die erstmals Auswirkungen von Verhaltensfaktoren auf die Lebenserwartung in Zahlen fasst. Die Resultate sollen in die Prävention und die Gesundheitsberatung in den Arztpraxen einfliessen.

07.07.2014 Universität Zürich will den Datenschutz verbessern

Die Universität Zürich will einen Datenschutzdelegierten einsetzen, der künftig für den gesetzes- und reglementskonformen Umgang mit personenbezogenen Daten sorgen soll. Zudem wird sie Richtlinien für den Umgang mit personenbezogenen und anderen Daten erlassen. Die UZH bedauert, dass sie die Verhältnismässigkeit der Herausgabe von Telefon- und E-Mail-Verkehrsdaten anlässlich eines Strafverfahrens wegen Amtsgeheimnisverletzung nicht sorgfältiger geprüft hat. Sie entschuldigt sich dafür bei ihren Studierenden, Mitarbeitenden und den Betroffenen externer Institutionen.

30.06.2014 Mehr Kohlenhydrate machen Bäume widerstandsfähiger gegen Dürre

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Wie gut tropische Bäume Dürreperioden überstehen, hängt von den gespeicherten Kohlenhydraten ab. Dies zeigt ein neuartiges Experiment eines internationalen Forschungsteams unter der Leitung von Ökologen der Universität Zürich im Rahmen des Universitären Forschungsschwerpunkts «Globaler Wandel und Biodiversität». Die Erkenntnisse sind für die Beurteilung der Widerstandsfähigkeit von Tropenwäldern gegenüber dem Klimawandel und für die Wiederaufforstung von grosser Bedeutung.

22.06.2014 Direkter Zerfall des Higgs-Teilchens in Fermionen nachgewiesen

Forschende am CERN haben erstmals den direkten Zerfall des Higgs-Teilchens in zwei Fermionen nachgewiesen. Dies ist ein weiterer starker Hinweis darauf, dass sich das 2012 entdeckte Teilchen so verhält, wie dies die Theorie des Standardmodells der Teilchenphysik voraussagt. Einen wichtigen Beitrag zu der in Nature Physics publizierten Studie leisteten Forschende der Universität Zürich.

18.06.2014 Tiere verbergen ihr Kranksein in gewissen Situationen

Tiere können in bestimmten sozialen Situationen verbergen, dass sie krank sind. Wenn sie die Gelegenheit haben, sich fortzupflanzen, oder wenn ihre Jungen anwesend sind, geben kranke Tiere vor, gesund zu sein. Die Analyse einer Evolutionsbiologin der Universität Zürich ist für das Verständnis über die Verbreitung von Infektionskrankheiten wichtig.

17.06.2014 Palmwein und Buttertee zur Wiedereröffnung

Abstract

In frisch renovierten Räumen feiert das Völkerkundemuseum der Universität Zürich den 125. Geburtstag seiner ethnologischen Sammlung. Die Ausstellung «Gesichter eines Museums» zeigt, wie Direktoren, Sammler und Kuratoren das Museum geprägt haben. Mit kulturtypischen Getränken beschäftigt sich die zweite neue Ausstellung «Trinkkultur – Kultgetränk». Eine Fülle von Gegenständen aus Sammlung und Feldforschung veranschaulicht den hohen gesellschaftlichen Stellenwert des Trinkens. Das Völkerkundemuseum öffnet am 20. Juni seine Pforten.

12.06.2014 Mit richtiger Rehabilitation lernen gelähmte Ratten wieder greifen

Nach einem grossen Schlaganfall verbessern sich die motorischen Fähigkeiten auch mit Rehabilitation kaum. Ein Experiment mit Ratten zeigt, dass eine kombinierte Therapie aus medikamentöser Stimulierung des Nervenfaserwachstums und motorischem Training erfolgreich sein kann. Allerdings kommt es auf den richtigen Ablauf an: Gelähmte Tiere erholen sich nur dann beinahe vollständig, wenn das Training erst nach der Medikamentengabe einsetzt, wie Forschende der Universität Zürich, der ETH Zürich und der Universität Heidelberg zeigen.

05.06.2014 Leitsystem für den Zelltransport erstmals kartiert

Die Transportrouten von Nähr- und Botenstoffen in Zellen lassen sich mit dem Verkehrssystem einer Stadt vergleichen: Wie die weltweit einzigartige quantitative Studie von Zellbiologen der Universität Zürich zeigt, gibt es in Zellen Hauptverkehrsachsen, Nebenwege, Verkehrsknotenpunkte und Leitsysteme, die die örtliche und zeitliche Verteilung von Substanzen im Inneren regulieren.

04.06.2014 Universität Zürich will ihre Führung stärken

Abstract organigramm

Die Universität Zürich soll künftig von zwölf statt fünf Personen geführt werden. Neu sollen auch die Dekaninnen und Dekane sowie ein Direktor oder eine Direktorin Universitäre Medizin in der Universitätsleitung vertreten sein. Zudem will die UZH die Habilitation und die Titularprofessur neu regeln. Die universitätsinterne Vernehmlassung zu diesen Vorschlägen dauert bis Ende November 2014.

02.06.2014 Hypnose verlängert den erholsamen Tiefschlaf

Tiefschlaf fördert unser Wohlbefinden, verbessert unser Gedächtnis und stärkt unsere Abwehrkräfte. Zürcher und Fribourger Forscher zeigen, wie der erholsame Tiefschlaf auch ohne Medikamente verlängert werden kann – nämlich mit Hypnose.

01.06.2014 UZH zeigt Kantonsrat und Medien Medizinhistorische Sammlung

Die Universität Zürich wird dem Zürcher Kantonsrat und interessierten Medien den Zustand der Sammlung des Medizinhistorischen Instituts und Museums zeigen. Sie bestätigt damit einen entsprechenden Bericht in der heutigen «NZZ am Sonntag».

27.05.2014 Neues Puzzleteilchen für die Reparatur von gefährlichen Schäden in der DNA

Die Reparatur von DNA-Schäden ist hochkomplex. Für die Behebung eines äusserst gefährlichen Schadens haben UZH-Forschende ein weiteres Puzzleteilchen entdeckt. Um sogenannte Crosslinks fehlerfrei und effizient zu reparieren, bedarf es einer Zusammenarbeit zwischen einem spezifischen Signal- und Reparaturprotein. Da Crosslinks auslösende Substanzen gezielt zur Bekämpfung von Krebs eingesetzt werden, sind die neuen Erkenntnisse auch für die Entwicklung von besseren Medikamenten wichtig.

26.05.2014 Rahn & Bodmer Co. investiert in Nachwuchs der Universität Zürich

Die Zürcher Privatbanquiers Rahn & Bodmer Co. engagieren sich in der Forschung und unterstützen den Forschungsplatz Zürich. Mit einem mehrjährigen finanziellen Beitrag fördert die Privatbank Forschungsarbeiten an der Universität Zürich (UZH) in den Bereichen Neurowissenschaften und Krebserkrankungen.

20.05.2014 Die Frau kommt mehrfach zu kurz, wenn der Mann zu früh kommt

Rund ein Drittel aller Männer leidet unter vorzeitigem Samenerguss. Für die Mehrheit der Frauen ist aber weniger der verkürzte und höhepunktslose Liebesakt frustrierend. Eine Sexualforscherin der Universität Zürich zeigt: Sind Männer zu stark auf die Kontrolle des Samenergusses fokussiert, ignorieren sie die sexuellen Bedürfnisse der Frauen und können nicht auf deren individuellen Wünsche eingehen, was die Partnerschaft erheblich gefährden kann.

07.05.2014 Psilocybin hemmt die Verarbeitung von negativen Emotionen im Gehirn

Werden Emotionen im Gehirn negativ verzerrt verarbeitet, kann ein Mensch an einer Depression erkranken. Psilocybin, der bioaktive Bestandteil der mexikanischen Zauberpilze, greift offenbar positiv in den Verarbeitungsmechanismus von Emotionen ein. Schon eine geringe Menge des Stoffs aus der Natur schwächt die Verarbeitung negativer Emotionen ab und wirkt stimmungsaufhellend, wie Forschende der UZH mit bildgebenden Verfahren nachweisen.

06.05.2014 Neues Zentrum für Medical Humanities: Universität Zürich stärkt gesellschaftliche und ethische Aspekte in der Medizin

Die Universität Zürich ordnet zwei Bereiche der medizinischen Fakultät neu: Sie verbindet das Institut für Biomedizinische Ethik und den Lehrstuhl für Medizingeschichte zu einem Zentrum für Medical Humanities. Das Fachgebiet befasst sich mit den gesellschaftlichen und ethischen Problemstellungen der modernen Medizin. Gleichzeitig wird die Evolutionäre Medizin aufgewertet. Diese ist darauf ausgerichtet, aus der Entwicklungsgeschichte menschlicher Krankheiten Erkenntnisse für die heutige Medizin zu gewinnen. Dazu wird das bisherige Zentrum für Evolutionäre Medizin zu einem eigenen Institut, dem auch die bisherige medizinhistorische Objektsammlung und das Medizinhistorische Museum angegliedert werden. Dieses soll als Medizinmuseum neu allen medizinischen Fachrichtungen offenstehen.

26.04.2014 Gebärdensprachen, Geld und Reptilienzucht – UZH ehrt neun Persönlichkeiten mit dem Ehrendoktortitel

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Penny Boyes Braem ist die Begründerin der Gebärdensprachforschung in der Schweiz. Die Ökonomin Anat Admati beschäftigt sich mit Finanzmarktforschung und wirft einen kritischen Blick auf die Bankenwelt. René E. Honegger widmete rund 40 Jahre seines Lebens dem Zoo Zürich: Ihm gelang unter anderem die Erstzucht von Galapagos-Riesenschildkröten in der Alten Welt. Alle drei erhielten sie heute zusammen mit sechs weiteren Persönlichkeiten einen Ehrendoktortitel der UZH. Rektor Michael Hengartner skizzierte in seiner Rede die künftige Entwicklung der Universität Zürich: Als Ziele nannte er unter anderem die Pflege von Freiräumen in Studium und Forschung sowie eine stärkere internationale Vernetzung.