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Neuste Medienmitteilungen

30.01.2012 Zurück in die Vorlesung

Rund 530 Zürcher Mittelschullehrerinnen und -lehrer bilden sich am 2. Februar 2012 an der Universität Zürich, der ETH und der Zürcher Hochschule der Künste weiter. Sie haben sich für den Hochschultag der Zürcher Mittelschulen angemeldet und erhalten einen Tag lang Einblick in die aktuelle Forschung einzelner Fachbereiche. Die Weiterbildung wird durch die Arbeitsgruppe «Hochschule und Gymnasium HSGYM» geleitet und in Kooperation mit dem Collegium Helveticum, der Universität Zürich und der ETH durchgeführt.

27.01.2012 Colin Schwarzwald auf den neuen Lehrstuhl für Innere Medizin des Pferdes berufen

Portrait Colin Schwarzwald

Der Vetsuisse-Rat hat Colin Schwarzwald zum ordentlichen Professor für Innere Medizin des Pferdes an der Vetsuisse-Fakultät Standort Zürich (VSF) ernannt. Am 1. Februar 2012 wird er den neu geschaffenen Lehrstuhl übernehmen. Dieser gehört zum Departement für Pferde der Vetsuisse-Fakultät, UZH, dem grössten dieser Art in der Schweiz.

26.01.2012 EU fördert UZH- und ETH-Forscher mit 26 Millionen

Drei Spitzenforscher der Universität Zürich und sieben der ETH Zürich werden mit dem höchsten Forschungspreis der EU ausgezeichnet. Sie erhalten den begehrten «Advanced Grant» des Europäischen Forschungsrates ERC. Insgesamt fliessen so rund 26 Millionen Franken aus der EU in Forschungsprojekte am Hochschulstandort Zürich.

17.01.2012 Arm im Gips verändert Hirn in 16 Tagen

Armbruch

Wer nach einem rechten Oberarmbruch nur noch die linke Hand benutzt, hat bereits nach 16 Tagen markante anatomische Veränderungen in bestimmten Hirngebieten. Forschende der Universität Zürich belegen: Die Dicke der linksseitigen Hirnareale wird reduziert, hingegen vergrössern sich die rechtsseitigen Areale, die die Verletzung kompensieren. Auch die Feinmotorik der kompensierenden Hand verbessert sich deutlich. Die Studienresultate sind bedeutend für die Therapie von Schlaganfällen, bei der die Ruhigstellung eines Armes oder Beines zentral ist.

12.01.2012 Wirkstoffe gegen Alzheimer: neue Erkenntnisse dank Simulation

Verschiedene synthetische Wirkstoffe unterbinden in vitro den Aufbau von Peptidfasern, der Alzheimer mitverursacht. Wie die Wirkstoffe und Teile des krankmachenden Peptids miteinander interagieren, zeigen Biochemiker der Universität Zürich anhand von Computersimulationen. Sie weisen nach, dass die ungeordnete Struktur des Peptids die Wechselwirkung mit diversen Wirkstoffen bestimmt.

10.01.2012 Die Kinder-Universität Zürich lädt zum Frühjahrssemester ein

Warum gab es im alten Japan ein staatliches Amt für Zauberei? Kann man im Weltall leben? Antworten auf diese und andere Fragen erhalten Schülerinnen und Schüler der dritten bis sechsten Primarklasse im Frühjahrssemester an der Kinder-Universität Zürich. Die erste Vorlesung findet am 7. März statt zum Thema «Gibt es Tsunamis in der Schweiz?». Ab Freitag, 13. Januar kann man sich für die Vorlesungsreihe und diverse Einzelveranstaltungen anmelden.

27.12.2011 Reparatur der sauerstoffgeschädigten DNA

Oxidativer Stress schädigt die DNA. Forscher der Vetsuisse Fakultät haben nun den Mechanismus entschlüsselt, der die so geschädigte DNA repariert. Dieser Reparaturmechanismus könnte zu schonenderen Ansätzen in der Krebstherapie führen und zur Entwicklung neuer Tests für die frühe Erkennung von Krebs beitragen.

20.12.2011 Heinrich Bollwein wird neuer Direktor der Klinik für Reproduktionsmedizin

Heinrich Bollwein (Bild: Universität Zürich; Damaris Betancourt)

Der Vetsuisse-Rat hat Heinrich Bollwein zum ordentlichen Professor für Reproduktionsmedizin an der Vetsuisse-Fakultät Standort Zürich (VSF) ernannt. Mit seinem Antritt am 1. Februar 2012 wird er auch die Leitung der gleichnamigen Klinik übernehmen. Ziel seiner Forschung ist die Erhöhung der Lebensdauer von Milchkühen sowie die Optimierung der Spermaqualität wertvoller Zuchttiere.

15.12.2011 Erstmals massearmer Stern in Kugelsternhaufen nachgewiesen

AbstractM22

Selbst stärkste Hightech-Teleskope können weit entfernte massearme und somit lichtschwache Sterne kaum erfassen. Jetzt weist ein Astrophysiker der Universität Zürich zusammen mit Forschern aus Polen und Chile erstmals mittels Mikrolinseneffekt einen massearmen Stern im Kugelsternhaufen M22 nach. Das Resultat deutet darauf hin, dass die Gesamtmasse von Kugelsternhaufen möglicherweise ohne die rätselhafte Dunkle Materie zu erklären ist.

14.12.2011 Anhaltende Ertragsschwäche im Schweizer Private Banking

Anspruchsvolle und gut informierte Kunden lassen die Margen im weltweiten Vermögensverwaltungsgeschäft sinken. Zudem erhöhen die erfolgreiche Bekämpfung von Steuerhinterziehung und verschärfte Vorschriften den internationalen Wettbewerb. Das spüren auch Schweizer Private-Banking-Anbieter, die unter sinkenden Erträgen und stagnierenden Kosten leiden. Insbesondere kleinere Schweizer Institute weisen ein hohes Aufwand-Ertrags-Verhältnis aus. Trotzdem ist es den Schweizer Vermögensverwaltern gelungen, neue Kundengelder zu akquirieren. Dies zeigt die neueste «International Private Banking Study» des Instituts für Banking und Finance der Universität Zürich.

13.12.2011 DNS-Synthese im lebenden Organismus sichtbar machen

Zebrafisch

Forscher der Universität Zürich haben eine neue Substanz entdeckt, mit der es möglich wird, die DNS im lebenden Organismus zu markieren und so die Synthese von Biomolekülen im vollständigen Organismus sichtbar zu machen. Mit Hilfe dieses Verfahrens können Virusinfektionen oder Gewebewucherungen, wie sie bei der Krebsentstehung vorkommen, identifiziert und neue Wege bei der Medikamentenentwicklung eingeschlagen werden.

05.12.2011 Wie Muskelermüdung im Kopf entsteht

Cycling_EEG_UZH_Teaser

Was Sportler aus Erfahrung kennen, haben Forschende der Universität Zürich jetzt detailliert untersucht: Bei ermüdenden Ausdauerleistungen spielt der Kopf eine wichtige Rolle. Sie haben im Gehirn einen Mechanismus aufdecken können, der bei ermüdenden Aufgaben eine Reduktion der Muskelleistung bewirkt und dafür sorgt, dass die eigenen physiologischen Grenzen nicht überschritten werden. Dass Muskelermüdung und Änderungen der Interaktion zwischen neuronalen Strukturen zusammenhängen, wurde mit dieser Studie erstmals empirisch nachgewiesen.

01.12.2011 Wenn der Marienkäfer seine Punkte zählen muss

Ricky und die Spinne

Auch Kinder leiden unter Zwangsstörungen. Um ihre Behandlung zu unterstützen, hat das Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie der Universität Zürich das verhaltenstherapeutische Computerspiel «Ricky und die Spinne» entwickelt. Das Spiel erleichtert es 6- bis 12-jährigen Kindern, ihre Erkrankung, deren Folgen und die Behandlung zu verstehen.

29.11.2011 Online besorgt unterwegs

Dreiviertel der Schweizer Bevölkerung nutzt das Internet. Sie sorgt sich beim Zahlen mit Kreditkarten, bei politischen Meinungsäusserungen und um den Missbrauch persönlicher Daten. Die Online-Inhalte hingegen hält sie mehrheitlich für glaubwürdig. An eine digitale Demokratisierung glauben nur wenige Befragte, wie das von der Universität Zürich erstmals durchgeführte «World Internet Project Switzerland» belegt.

24.11.2011 Kommunikationsspezialisten für die Schweiz

92 Prozent der Absolventinnen und Absolventen der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft finden durchschnittlich fünf Wochen nach Abschluss eine Festanstellung. Sie können sich als Kommunikationsspezialistinnen und -spezialisten in verschiedenen Branchen behaupten. Dies zeigt die Befragung von Lizentiatsabsolventinnen und -absolventen des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich (IPMZ), die soeben von Katrin Reichel und Werner Wirth publiziert wurde.

23.11.2011 Blütenendfäule: Transportprotein identifiziert

Blütenendfäule

Eine mangelhafte Calciumverteilung in Nutz- und Agrarpflanzen verursacht jährlich grosse Ertragsausfälle. Nun hat ein koreanisch-schweizerisches Forschungsteam unter der Co-Leitung von Pflanzenphysiologen der Universität Zürich ein Protein identifiziert, das den Calciumtransport von der Pflanzenwurzel bis zum Spross regelt. Das spezifische Transportprotein liefert für die Züchtung einen ersten Ansatz, um Mangelerschei-nungen bei Nahrungspflanzen zu beheben.

09.11.2011 Für ein grösseres Gehirn mussten Magen und Darm nicht schrumpfen

Menschenhirn

Bei Säugetieren konnte sich das Gehirn im Laufe der Evolution vergrössern, ohne dass wie bis anhin angenommen, die Verdauungsorgane kleiner werden mussten. Anthropologen der Universität Zürich entdeckten zudem, dass Fettspeicherung oft mit relativ kleinen Gehirnen einhergeht – ausser beim Menschen. Dieser verdankt die erhöhte Energiezufuhr und damit einhergehend sein grosses Gehirn der gemeinschaftlichen Kinderversorgung, besserer Nahrung und seinem aufrechtem Gang.

08.11.2011 Molekularer Korkenzieher

Wissenschaftler der Universitäten Zürich und Duisburg-Essen haben eine spezifische Funktion des Proteins p97/VCP entdeckt. Sie zeigen, dass das Protein wie ein Korkenzieher DNA-Brüche repariert. Dieser Reparaturmechanismus könnte auch für die Krebstherapie bedeutsam sein.

24.10.2011 Doppelte Ehrung für Zürcher Chirurgen

Pierre-Alain Clavien, Ordinarius der Universität Zürich und Direktor der Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie am Universitätsspital Zürich wurde mit zwei renommierten Preisen für seine wissenschaftliche und klinische Arbeit auf dem Gebiet der Leber- und Pankreaschirurgie geehrt. 

20.10.2011 Mensch und Affe teilen kulturelle Wurzeln

Orang-Utan

Kultur ist nicht eine Eigenschaft, die nur dem Menschen zufällt. Das Forschungsteam um den Anthropologen Michael Krützen von der Universität Zürich zeigt anhand von Orang-Utan-Populationen: Die Fähigkeit, Dinge sozial zu erlernen und über sehr viele Generationen weiterzugeben, besitzen auch Menschenaffen. Die Forscher erbringen den ersten Beweis, dass sich Mensch und Menschenaffe ihre evolutionären Wurzeln teilen. Sie beantworten die umstrittene Frage, ob unterschiedliche Verhaltensmuster kulturell bedingt sind, oder durch genetische Faktoren und Umwelteinflüsse verursacht.