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Neuste Medienmitteilungen

22.01.2015 Schlüssel-Faktor bei Metastasen-Bildung des Melanoms gefunden

Der schwarze Hautkrebs ist die aggressivste aller Hautkrebsformen und verläuft für Patienten wegen der ausgeprägten Metastasen-Bildung oft tödlich. Bisher wurden hauptsächlich genetische Ursachen, etwa Mutationen in bestimmten Genen, für das Wuchern eines Melanoms verantwortlich gemacht. Forschende der Universität Zürich zeigen nun, dass auch sogenannte epigenetische Faktoren bei der Metastasen-Bildung beim schwarzen Hautkrebs eine Rolle spielen. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für zukünftige Krebstherapien.

19.01.2015 Warum Grosszügigkeit von der sozialen Distanz abhängt

Wenn man einen Menschen schätzt, zeigt man sich ihm gegenüber meist grosszügiger und ist eher bereit zu teilen, als gegenüber Unbekannten. Zürcher Neuroökonomen haben gemeinsam mit deutschen Wissenschaftlern die Gehirnbereiche entschlüsselt, die zu diesem Verhalten führen. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, ökonomische Theorien zu ergänzen und die Ursachen von sozialen Verhaltensstörungen besser zu verstehen.

08.01.2015 Ausgeklügeltes System verhindert bei Petunie die Selbstbefruchtung

Pflanzen nutzen genetische Mechanismen, um Inzucht zu vermeiden, indem sie den eigenen von fremdem Pollen unterscheiden. Forschende des Instituts für Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften der Universität Zürich weisen nun nach, dass eine Gruppe von 18 männlichen Proteinen gemeinsam 40 weibliche Proteine erkennen – im Gegensatz zu der bis anhin untersuchten Eins-zu-eins-Erkennung. Dieser Selbsterkennungs-Mechanismus bei der Petunie ähnelt der Immunabwehr bei Wirbeltieren.

07.01.2015 Für das «absolute Gehör» wirken zwei Hirnteile zusammen

Menschen, die «absolut hören», können Töne sofort und ohne Bezug zu Vergleichstönen benennen. Die neuronalen Grundlagen dieser aussergewöhnlichen Fähigkeit werden am Lehrstuhl für Neuropsychologie der Universität Zürich intensiv erforscht. Die Forschenden haben nun bei diesen aussergewöhnlichen Menschen eine enge funktionelle Kopplung zwischen dem Hörkortex im Gehirn und dem Stirnhirn festgestellt. Ein Befund, der nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch von Bedeutung ist.

06.01.2015 Fische mit Sonnenbrand und Hirnzellen im Rechenfieber an der Kinder-Universität Zürich

Können Fische einen Sonnenbrand bekommen? Was geht in unseren Köpfen vor, und welche Konsequenzen kann übermässiger Bildschirmkonsum haben? Erläuterungen zu diesen Fragen erhalten Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Primarstufe an der Kinder-Universität Zürich im kommenden Frühjahrssemester. Anmeldestart für die kostenlosen Veranstaltungen ist der 9. Januar 2015.

05.01.2015 VoiceÄpp: Wie tön i, wie säg i’s?

Die Stimme ist unsere persönliche Visitenkarte. Wie hoch oder schnell wir sprechen und wie unsere Stimme klingt, analysiert eine neue App von Sprachwissenschaftlern der Universitäten Zürich und Genf. «VoiceÄpp» erkennt mittels einer automatischen Spracherkennung auch den Dialekt des Benutzers. Die theoretischen Erkenntnisse der Dialekt- und Stimmanalysen könnten für Gerichtsfälle relevant sein. «Voice Äpp» kann ab heute, 5. Januar, gratis im Apple App Store und im Google Play Store bezogen werden.

23.12.2014 Daumenfertigkeit auf dem Smartphone verändert unser Gehirn

Tippen, streichen, wischen – Nutzer von Smartphones haben flinke Daumen und Zeigefinger. Der tägliche Gebrauch der mobilen Technik formt jedoch nicht nur die Fingerfertigkeit. Wie Forschende der Universitäten Zürich und Fribourg zeigen können, verändert er auch das Gehirn. Der Cortex passt sich diesen wiederholenden Fingerbewegungen schnell an und beweist damit einmal mehr, wie plastisch unser Gehirn ist.

15.12.2014 Mit App Traumata von Kindern erkennen

Kinder können nach Unfällen, Gewalterfahrungen oder Naturkatastrophen psychische Störungen entwickeln. Die betroffenen Eltern wissen nach solch traumatischen Ereignissen oft nicht genau, wie sie ihrem Kind helfen können, oder ob es gar behandlungsbedürftig ist. Weiter hilft nun ein von Forschenden der Universität Zürich und des Kinderspitals Zürich entwickelter Check, den Eltern selbst via App oder Website durchführen können.

12.12.2014 ETH und Universität Zürich gründen Wyss Translational Center Zurich

Abstract_Wyss

Die ETH Zürich und die Universität Zürich gründen ein neues translationales Forschungszentrum an der Schnittstelle von Medizin, Natur- und Ingenieurwissenschaften. Das Wyss Translational Center Zurich – kurz WTZ – wird durch eine Donation von Dr. h.c. mult. Hansjörg Wyss in der Höhe von 120 Millionen US-Dollar zugunsten der beiden Zürcher Hochschulen ermöglicht. Das neue Zentrum will mit einem interdisziplinären Ansatz die Entwicklung und Anwendung innovativer medizinischer Therapien und bahnbrechender Robotiksysteme beschleunigen.

10.12.2014 Wer in Deutsch gut ist, lernt besser Englisch

Die Lese- und Schreibkompetenz in der Erstsprache beeinflusst das Lernen einer Fremdsprache stark. Wer Deutsch gut liest und schreibt, kann diesen Vorteil aufs Englische übertragen – unabhängig vom Alter zu Lernbeginn der Fremdsprache. Der frühe Fremdsprachenunterricht zahlt sich hingegen weniger aus, als bis anhin angenommen; kurzfristig kann er die Erstsprache auch negativ beeinflussen. Dies zeigt eine Linguistin der Universität Zürich in ihrer Langzeitstudie mit 200 Zürcher Gymnasiastinnen und Gymnasiasten.

08.12.2014 Indikator für die Bösartigkeit von Prostatakrebs entdeckt

Ein neues Protein steht in direktem Zusammenhang mit der Bösartigkeit von Prostatakrebs. Damit erweist es sich als potentieller Biomarker, wie ein internationales Team unter Beteiligung von Wissenschaftlern der Universität Zürich zeigt. Ein Nachweis dieses Biomarkers in den Krebszellen eines Patienten könnte in Zukunft die Aggressivität des Krankheitsverlaufs zeigen und so die Wahl der passenden Therapie unterstützen.

05.12.2014 Viel Bewegung, weniger Tabak, aber mehr psychische Probleme

Die Zürcherinnen und Zürcher fühlen sich gesundheitlich gut bis sehr gut. Ebenfalls sind die meisten mit ihrem Leben sehr zufrieden. Die Zürcher Frauen ernähren sich gesünder als die Männer, rauchen weniger, aber nehmen mehr Medikamente. Im Vergleich zur übrigen Deutschschweiz schneidet die Zürcher Bevölkerung punkto Gesundheit oft besser ab – bei psychischen Problemen hingegen schlechter. Dies zeigt der neueste Zürcher Gesundheitsbericht des Instituts für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention der Universität Zürich.

04.12.2014 Immunsystem schickt Schwächlinge in den Tod

Im Wettbewerb der Zellen gewinnen immer die Stärkeren, die Schwächeren werden zum Absterben gebracht. Molekularbiologen der Universität Zürich und der Columbia University zeigen nun, dass bei diesem wichtigen Mechanismus das angeborene Immunsystem die Schlüsselrolle spielt. Krebszellen machen sich dies aber ebenfalls zunutze: Sie können leistungsstarke, für gesundes Gewebe wichtige Zellen zum Sterben bringen.

03.12.2014 Weniger Malaria dank medizinischer Beratung vor der Reise

Die Zahl der Reisenden steigt in der globalisierten Welt stetig an. Mit ihr auch die Anzahl der Traveller, die aufgrund ihrer Reise erkranken. Forschende der UZH zeigen anhand von Patienten-Daten europäischer Reisenden der letzten fünf Jahre, dass Malaria und Durchfall die verbreitetsten Erkrankungen sind. Die gute Nachricht ist: Dank medizinischer Beratung vor der Reise lassen sich viele Krankheiten vermeiden.

01.12.2014  Gips-Statuen erzählen vom wilden Leben ihrer Originale

venus

Ein Gipsabguss konserviert das Original und erzählt dessen Geschichte, auch wenn das ursprüngliche Kunstwerk verschollen oder zerstört sein sollte. Gipskopien von Antiken können «zum besseren Original» werden, wie die neue Ausstellung der Archäologischen Sammlung der Universität Zürich zeigt.

01.12.2014 Massenaussterben brachten Knochenfischen viele neue Arten

abstrat

Die Strahlenflosser sind heute mit weltweit über 30'000 Arten die grösste Fischgruppe. Diese Knochenfische waren in der Erdgeschichte nicht immer gleich zahlreich. Erst Verluste von anderen Fischarten wie die der Knorpelfische verhalfen ihnen zur erfolgreichen Verbreitung. Wie Paläontologen der Universität Zürich zusammen mit internationalen Forschenden zeigen, spielten eine Reihe gravierender Aussterbe-Ereignisse vor rund 300 bis 200 Millionen Jahren eine zentrale Rolle für die Entwicklung der heutigen Fischfauna.

26.11.2014 DNA übersteht den kritischen Eintritt in die Erdatmosphäre

Rakete

Die Erbsubstanz DNA überlebt einen Flug durch den Weltraum und den Eintritt in die Atmosphäre der Erde – und kann immer noch genetische Information weitergeben. Diese erstaunlichen Ergebnisse erhielten Wissenschaftler der UZH bei einem Experiment auf der Forschungsraketenmission TEXUS-49.

26.11.2014 Wie verschiedene Hirnareale bei Entscheidungen interagieren

Unsere Entscheidungen lassen sich im Gehirn abbilden. Welche Areale dabei am aktivsten sind, können Wissenschaftler der Universität Zürich in einer neuen Studie zeigen. Dabei ist offenbar der sogenannte präfrontale Kortex nicht nur erhöht aktiv bei Entscheidungen, die Selbstkontrolle erfordern, sondern generell bei der Entscheidungsfindung. Die Ergebnisse könnten für die Förderung von Entscheidungskompetenzen in schwierigen Situationen nützlich sein.

24.11.2014 Das japanische Glaubensspektrum auf 80 Bildrollen

abstract

Eine aussergewöhnliche Begegnung mit der japanischen Gesellschaft und ihren Religionen bietet eine neue Ausstellung des Völkerkundemuseums der Universität Zürich. 80 Bildrollen offenbaren die religiöse Gedankenwelt und Glaubenspraxis Japans zu Beginn der Moderne. Besucherinnen und Besucher können die vom Schweizer Theologen und Missionar Wilfried Spinner gesammelten Kult- und Pilgerbilder ab 28. November im Völkerkundemuseum entdecken.

21.11.2014 Forschende der UZH werben am meisten Starting Grants des SNF ein

Die Universität Zürich hat einen erfolgreichen Forschernachwuchs: 8 von insgesamt 27 Starting Grants des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gehen an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der UZH. Die Forschenden erhalten rund 1,5 Millionen Schweizer Franken für ihre Projekte. Der SNF vergibt die Grants aufgrund des zwischenzeitlichen Ausschlusses der Schweizer Forschenden vom EU-Rahmenforschungsprogramm «Horizon 2020».