Medienmitteilung vom 20.10.2005
Medienmitteilung23800 Studierende an der Universität Zürich
Kommenden Montag beginnt für etwa 23800 Studierende an der Universität Zürich das Wintersemester. Davon sind 3400 Erstsemestrige. Damit wächst die grösste Schweizer Universität weiter. Die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge ist in vollem Gang.
Die Studiengänge der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
ziehen wieder deutlich mehr Erstsemestrige an als noch vor ein bis
zwei Jahren. Auch die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät
rechnet mit einem erneuten Anstieg der Erstsemestrigen. Dazu trägt
neben den etablierten Fächern Biologie und Geografie auch der
letztes Jahr eingeführte Studiengang Wirtschaftschemie (29
Erstsemestrige) bei. Für die Philosophische Fakultät, die
Theologische Fakultät, die Humanmedizin und die Vetsuisse-Fakultät
werden bei den Erstsemestrigen keine grossen Änderungen gegenüber
dem Vorjahr erwartet. Von einem leichten Rückgang wird an der
Rechtswissenschaftlichen Fakultät und in der Zahnmedizin
ausgegangen, bei der die Zulassung seit letztem Jahr infolge
schweizweiter Regelungen auf 50 Plätze beschränkt ist.
Die Gesamtzahl von etwa 23'800 Studierenden liegt knapp 2
Prozent über dem Wert des Vorjahres. Darin inbegriffen sind rund
3'500 Doktorierende und 800 Personen mit dem Studienziel «Höheres
Lehramt». Der Frauenanteil ist merklich gestiegen und liegt neu bei
über 54 Prozent. Mit erstmals über 11'000 Studierenden bleibt die
Philosophische Fakultät mit Abstand die grösste der sieben
Fakultäten. Zum ersten Mal haben sich für dieses Wintersemester
alle Studierenden online eingeschrieben. Die definitiven
Einschreibezahlen werden Ende Jahr veröffentlicht.
An der Wirtschaftswissenschaftlichen und an der
Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät treten die
Studierenden bereits seit letztem Wintersemester nicht mehr in
Lizenziats- und Diplom-, sondern nur noch in Bachelor- und
Masterstudiengänge ein. Auch im Bereich der Medizin ist die
Studienreform in vollem Gang. Die Umstellung zu den gestuften
Studiengängen an den übrigen Fakultäten erfolgt auf das nächste
Wintersemester.





