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Medienmitteilung vom 02.06.2006

Medienmitteilung

Biologische Landwirtschaft - Perspektiven aus Ökologie, Ökonomie und Politik

Biologische Landwirtschaft im Zeitalter von Billigprodukten: der 18. Umweltforschungstag der Universität Zürich stellt die Realität der Biobranche in der Schweiz und in Europa dar und will Perspektiven für die Zukunft finden.

Die Biolandwirtschaft hat in der Schweiz einen hohen Stellenwert in der Lebensmittelproduktion erreicht. Dies sollte sich positiv auf die Natur auswirken. Aber stimmt das? Wie gut ist ökologischer Landbau überhaupt für die Umwelt? Können mit Hilfe einer biologischen Wirtschaftsweise Arten gerettet und Ökosysteme nachhaltiger genutzt werden?

Und wie sieht es mit der Rentabilität biologischer Betriebe und Produkte aus? Während die Summe der landwirtschaftlichen Betriebe in der Schweiz weiter zurückgeht, nimmt die Zahl der Biohöfe stetig zu. Auf der anderen Seite wird von einer Sättigung des Biomarktes gesprochen. Vor allem die verstärkte Konkurrenz durch Billigprodukte erschwert den Absatz von ökologischen Lebensmitteln; der Preis ist oft wichtiger als die Qualität.

Obwohl die Schweiz innerhalb Europas noch immer einen der Spitzenplätze in der Produktion und Vermarktung biologischer Waren einnimmt, stellt sich die Frage nach der Zukunft dieser Branche. Müssen neue Wege begangen werden? Welche Perspektiven gibt es im In- und Ausland?

Veranstaltung:
13. Juni 2006, 9.00 – 17.00 Uhr
Universität Zürich-Irchel, Winterthurerstr. 190, 8057 Zürich
Theatersaal (Bau 21, Etage F, Raum 65).
Mit Referenten von schweizerischen und ausländischen Forschungsinstituten und aus der Wirtschaft.