Medienmitteilung vom 19.05.2006
MedienmitteilungErfolgreiche erste Zürcher Life Science Woche
Während der Zürcher Life Science Woche vom 12. bis 18. Mai konnten erstmals in der Schweiz Interessierte selbst an öffentlichen Experimenten teilnehmen. Das Interesse an diesen Experimenten wie auch an der gesamten Woche war sehr hoch. Am Experiment zum Lernpotential machten rund 600 Personen mit, an den beiden Experimenten zum Gleichgewicht über 300.
Die Life Science Forschung an den Zürcher Hochschulen ist den
Rätseln des Alterns in ganz verschiedenen Disziplinen auf der Spur.
Die erste Life Science Woche der Universität Zürich und der ETH
Zürich griff das Thema Altern auf, um Forschung einem breiten
Publikum näher zu bringen und den Dialog zwischen Forschenden und
der Öffentlichkeit zu fördern. Die öffentlichen Experimente im
Zürcher Hauptbahnhof stiessen auf ein sehr reges Interesse. Am
Experiment zum Lernpotential konnten die Daten von insgesamt 580
Personen zwischen 10 und 90 Jahren gesammelt werden, was die
Erwartungen bei weitem übertraf. Die ersten Resultate zeigen, dass
alle Altersgruppen erhebliche Übungs- und Lerngewinne erzielten und
die Unterschiede zwischen Individuen viel grösser sind als zwischen
den Altersgruppen. Rund ein Drittel der Probanden des
Lernexperiments liessen sich auch registrieren, um an weiteren
Experimenten teilzunehmen.
Die zwei Experimente einerseits zum dynamischen und
anderseits zum statischen Gleichgewicht haben über 300 Personen
absolviert. Bezüglich dynamischer Gleichgewichtsfähigkeit konnten
durch dieses Experiment erstmals Daten über die grosse Altersspanne
von 10 bis 90 Jahren gesammelt werden.
Die zahlreichen Vorträge, Diskussionsveranstaltungen,
Mittagstische und Praktika, die während der Life Science Woche
angeboten wurden, waren insgesamt gut besucht. So hörten im Rahmen
der Seniorenuniversität über 800 Personen den Vortrag von Prof.
Martin Schwab «Das Gehirn rostet nicht». Ebenfalls ausgebucht war
die Veranstaltung der Kinder-Universität «Wie lernt unser
Gehirn?».
