Medienmitteilung vom 24.03.2006
MedienmitteilungErstes Zurich Innovation Meeting mit Universität Zürich, ETH Zürich und Pfizer
Life Science Zurich, eine gemeinsame Initiative der Universität Zürich und der ETH Zürich, und Pfizer, Inc., laden ein zum ersten Zurich Innovation Meeting, einem neuen Forum zur Förderung von Kontakten und Kooperationen zwischen Universitäten und der Industrie. Das am 3. April 2006 an der Zürcher Börse (SWX Swiss Exchange) stattfindende Meeting bringt führende Life-Science-Forschende der beiden international renommierten Hochschulen sowie Führungskräfte von Pfizer, dem weltgrössten Pharmaunternehmen, zusammen. Die ganztägige Veranstaltung soll den Dialog zwischen den verschiedenen Interessengruppen in der biomedizinischen Forschung intensivieren.
Anlässlich des ersten Zurich Innovation Meetings werden
Topwissenschaftler aus den Neurowissenschaften, der Krebsforschung
und der Systembiologie ihre Erkenntnisse präsentieren. Vertreten
sein werden unter anderen Prof. Adriano Aguzzi, der sich als
Prionenexperte einen Namen gemacht hat und 2004 mit dem
Marcel-Benoist-Preis ausgezeichnet wurde, und Rudolf Aebersold,
Professor für Systembiologie und Pionier auf dem Gebiet der
Proteomik. Führungskräfte viel versprechender Biotech-Unternehmen,
die in den letzten Jahren als Spin-off-Firmen aus der Universität
Zürich oder der ETH Zürich hervorgegangen sind, werden ihre
Erfahrungen aus Sicht der Industrie einbringen; Teilnehmer sind
Cytos Biotechnology, The Genetics Company, ESBATech und Molecular
Partners.
Seitens Pfizer wird Dr. Peter Corr, Senior Vice President of
Science and Technology am Meeting teilnehmen. Dr. Corr ist Mitglied
des Pfizer Leadership Council und weltweit verantwortlich für die
Ausrichtung von Forschung und Entwicklung inklusive
Lizenzaktivitäten sowie wissenschaftliche und medizinische
Beratung.
Prof. Ernst Hafen, Präsident der ETH Zürich, kommentiert:
«Der Nutzen der biomedizinischen Forschung zeigt sich am
deutlichsten, wenn eine Innovation dazu dient, einen bisher nicht
gedeckten medizinischen Bedarf abzudecken. Wir freuen uns daher
sehr über das Interesse eines stark forschungsorientierten
Unternehmens wie Pfizer vertreten durch eine namhafte und
einflussreiche Persönlichkeit wie Dr. Peter Corr , mit führenden
Forschenden der ETH Zürich und der Universität Zürich ein
Diskussionsforum zu etablieren.»
Dr. Corr zu diesem erstmaligen Meeting: «Unser Interesse an
einer intensiven Diskussion mit Zürcher Topwissenschaftlern über
Innovation in der Biomedizin ist ein Beleg der hier und generell in
der Schweiz geleisteten herausragenden wissenschaftlichen
Forschung. Hier haben wir Zugang zu einem grossen Pool an Talenten,
und über den Dialog mit einigen der führenden Forschenden öffnen
wir die Tür für mögliche künftige Kooperationen. Diese Initiative
ist die logische Fortsetzung eines Prozesses, der bereits im
September 2004 in kleinerem Rahmen in der Genfer-See-Region
eingeleitet wurde.»
Prof. Heini Murer, Prorektor Forschung der Universität
Zürich, fügt hinzu: «Die Schweiz und die Region Zürich geniessen
aufgrund der hohen Qualität der erbrachten wissenschaftlichen
Leistungen einen exzellenten Ruf. Dies lässt sich beispielsweise an
internationalen Erhebungen zur Häufigkeit von Zitaten und Verweisen
in Veröffentlichungen und deren Einfluss ablesen. Das Zurich
Innovation Meeting bietet uns eine gute Möglichkeit, grösseren
Nutzen aus unseren wertvollen Leistungen zu ziehen. Wir planen,
künftig mit weiteren Partnern ähnliche Initiativen ins Leben zu
rufen.»
Organisiert wird das Meeting von Life Science Zurich, einer
2001 gestarteten Initiative der Universität Zürich und der ETH
Zürich zur stärkeren Vernetzung der Forschung im Bereich Life
Science.
Medienschaffende sind zur Teilnahme an dieser Veranstaltung
herzlich eingeladen. Um 11 Uhr werden Prof. Ernst Hafen, Prof.
Adriano Aguzzi, Prof. Michael Hengartner und Dr. Peter Corr eine
Medienorientierung abhalten. Bitte beachten Sie, dass vor dem 3.
April 2006 keine Interviews gegeben werden.
Zur Anmeldung bitte beigefügtes Antwortformular bis 29. März
2006 ausgefüllt zurücksenden.
Über die Universität von Zürich
Die Universität Zürich (UZH) ist die grösste Universität mit
dem vielfältigsten Bildungsangebot der Schweiz. Als
traditionsreiche Hochschule mit Gründungsjahr 1833 bildet sie heute
mit 2000 Dozierenden in über 140 Instituten 24'000 Studierende aus.
Als eine der führenden Forschungsuniversitäten geniesst sie
weltweites Ansehen. Mehrere der UZH angegliederte Spitäler und
medizinische Zentren erbringen hochkarätige medizinische
Dienstleistungen. Zu den zahlreichen Einrichtungen der UZH gehören
ausserdem elf Museen und Sammlungen, die von der Anthropologie
bis zur Zoologie einen attraktiven Zugang zur Wissenschaft
vermitteln. Mit der Universität Zürich sind 12 Nobelpreisträger
verbunden.
www.unizh.ch
Über die ETH Zürich
Die ETH Zürich ist der Studien-, Forschungs- und Arbeitsplatz
von 18000 Menschen aus 80 Nationen. Rund 350 Professuren tragen
die weltweit anerkannte, hoch stehende Forschung und Lehre,
vorwiegend im technischen, mathematischen und
naturwissenschaftlichen Bereich. Mit der ETH Zürich sind 21
Nobelpreisträger verbunden. www.ethz.ch
Über Life Science Zurich
Life Science Zurich ist eine gemeinsame Initiative der
Universität Zürich und der ETH Zürich. Sie soll die Ressourcen von
Universität und ETH optimal bündeln, mit dem Ziel, auch in Zukunft
in vielen Bereichen der Life Science eine führende Position
einzunehmen. Das Projekt dient dem Austausch von Ideen und soll die
Aktivitäten auf dem Gebiet der Life Science nach innen und nach
aussen verstärkt kommunizieren. Mit seinen Aktivitäten liefert das
Projekt einen Beitrag an ein offenes und international attraktives
Zürich. www.lifescience-zurich.ch
Über Pfizer, Inc.
Pfizer Inc., der weltgrösste Pharma- und Biotechkonzern, ist
im Bereich Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von
führenden verschreibungspflichtigen Präparaten im Bereich Human-
und Tiermedizin tätig. Seine innovativen und wertschöpfenden
Produkte sind in über 150 Ländern der Welt auf dem Markt
erhältlich. Angesichts der hohen Komplexität in Forschung und
Entwicklung in der heutigen Zeit ist das Unternehmen auch auf der
Suche nach innovativen Partnerschaften mit kleineren Firmen,
speziell auf dem Gebiet der Biotechnologie und mit Universitäten.
Schon heute bieten Verbindungen zu über 250 Partnern im
universitären Bereich und in der Industrie Zugang zu neuartigen
F&E-Tools und Schlüsseldaten zu neuen Trends. Pfizer geht davon
aus, über die Bildung von Partnerschaften mit öffentlichen und
privaten Institutionen, über strategische Allianzen im Bereich
Lizenzen sowie über die enge Zusammenarbeit mit Biotech-Unternehmen
und Universitäten den Herausforderungen der biomedizinischen
Forschung und Entwicklung gerecht werden zu können.
www.pfizer.com
