Medienmitteilung vom 24.11.2006
MedienmitteilungJane Goodall an der Universität Zürich
Die Verhaltens- und Primatenforscherin Jane Goodall wird am 4. Dezember 2006 an der Universität Zürich einen öffentlichen Vortrag halten. Goodall studierte fast 30 Jahre lang das Verhalten von Schimpansen im Gombe-Nationalpark von Tansania und entdeckte u.a., dass Schimpansen Werkzeuge benutzen.
Jane Goodall gehört zu den großen Wissenschaftlerinnen des 20.
Jahrhunderts. Die britische Verhaltens- und Primatenforscherin
sowie Umweltschützerin begann ihre bahnbrechenden Studien über wild
lebende Schimpansen in Gombe (Tansania) 1960 unter Anleitung des
berühmten Paläoanthropologen Dr. Louis Leakey. Ihre Entdeckungen,
darunter Werkzeuggebrauch bei Schimpansen und langanhaltende
«kriegsähnliche» Auseinandersetzungen zwischen benachbarten
Gruppen, revolutionierten das Wissen über die grossen
Menschenaffen. Sie führten zu einem Überdenken der Stellung des
Menschen in der Natur und seiner Beziehung zu seinen nächsten
lebenden natürlichen Verwandten.
In Zürich wird Dr. Goodall an der Universität Zürich über die
mittlerweile 45jährige Forschung über unsere nächsten Verwandten,
die Schimpansen, berichten. Programme, die sich aus der Forschung
entwickelt haben, zur Erhaltung des wertvollen Lebensraumes der
Schimpansen und zugunsten der ansässigen Bevölkerung werden
vorgestellt. Sie wird über die Arbeit des Jane Goodall Instituts
und des Jugendprogramms «Roots & Shoots» sprechen und als
UN-Friedensbotschafterin über ihre Gründe zur Hoffnung in diesen
komplexen Zeiten: jedes Individuum zählt, jedes Individuum spielt
eine wichtige Rolle, jedes Individuum kann eine Änderung
bewirken.
Öffentlicher Vortrag
Jane Goodall: «Reason for Hope» (Vortrag in englischer
Sprache)
Montag, 4. Dezember 2006, 17:15 Uhr (Eintritt frei)
Universität Zürich, Standort Irchel, Winterthurerstr. 190
Hörsaal 30 (04G30, Audi Max)
Bei grossem Andrang zusätzlich Videoübertragung in den
Hörsaal 45 (04G45).

