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Schüler üben mit der Mikropipette

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Schüler üben mit der Mikropipette (Bild: Life Science Zurich – Learning Center)

Auswertung eines Transformationsexperimentes

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Auswertung eines Transformationsexperimentes (Bild: Life Science Zurich – Learning Center)

Eine Schülerin führt eine Gelelektrophorese zur Auftrennung einer DNA-Probe durch.

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Eine Schülerin führt eine Gelelektrophorese zur Auftrennung einer DNA-Probe durch. (Bild: Life Science Zurich – Learning Center)

Eine Mittelschulklasse im Schullabor des LSLC

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Eine Mittelschulklasse im Schullabor des LSLC (Bild: Life Science Zurich – Learning Center)

Ein PCR-Gerät zur DNA-Vermehrung wird mit Proben gefüllt

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Ein PCR-Gerät zur DNA-Vermehrung wird mit Proben gefüllt (Bild: Life Science Zurich – Learning Center)

Kontakt

Prof. Dr. Michael Hengartner, Institut für Molekularbiologie, Universität Zürich
Tel. 044 635 31 40
Mail

Dr. Peter Jann, Geschäftsführer Life Science Zurich - Learning Center
Tel. 044 635 31 29
Mail

Medienmitteilung vom 01.03.2006

Medienmitteilung

Life Science-Forschung zum Anfassen und Ausprobieren

Die Universität Zürich und die ETH Zürich eröffnen am 1. März 2006 das neue Life Science Zurich – Learning Center. Im Learning Center können sich Gymnasiallehrpersonen aus- und weiterbilden und Schülerinnen und Schüler in Praktika erfahren, wie moderne Forschung funktioniert. Das Life Science Zurich – Learning Center ist in der Schweiz einmalig.

Mit dem neuen Life Science Zurich – Learning Center (LSLC) verstärken die beiden Hochschulen im Bereich der Bio- oder Lebenswissenschaften den Kontakt zu den Gymnasien und schaffen attraktive Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Lehrpersonen der Mittelschulstufe. Entstanden ist die Idee durch das Bedürfnis der Forschenden von Universität Zürich und ETH, die Faszination und Bedeutung der Life Sciences stärker von den Hochschulen nach aussen zu tragen und eine konstruktive Auseinandersetzung mit ihnen zu fördern.

Ernst Hafen, Mit-Initiator und Präsident der ETH, stellt fest, dass sich insbesondere im Biologieunterricht an Gymnasien die Lücke zwischen dem einst Gelernten und den neusten Forschungserkenntnissen der Life Sciences rasch vergrössert. Er sieht deshalb einen hohen Bedarf an Aus- und Weiterbildungsangeboten für Lehrpersonen und Praktika für Schulklassen, in denen die aktuelle Life Science Forschung hautnah erlebt werden kann.

Hans Weder, Rektor der Universität Zürich, betonte an der Eröffnung, dass die Universitäten den viel beschworenen Elfenbeinturm längst hinter sich gelassen haben. «Die Universitäten stellen sich selbstbewusst dem Dialog mit der Öffentlichkeit und öffnen ihre Tore einem breiten Kreis von Lernwilligen.» Wenn es dem Life Science Zurich - Learning Center gelinge, die Lehrpersonen anzusprechen und zusammen mit ihren Schülern immer wieder neu für die Wissenschaft zu begeistern, ruhe auch das Lernen an der Universität auf einer soliden Grundlage, so der Rektor der UZH.

Selber Experimente durchführen
Mittelschulklassen, Klassen der Volksschuloberstufe, Lehrpersonen, aber auch die interessierte Öffentlichkeit und spezifische Berufsgruppen können im Schullabor des LSLC selber Experimente durchführen, sich weiterbilden, sich von der Faszination der Lebenswissenschaften anstecken lassen und im Kontakt mit Forschenden die Bedeutung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse für die Gesellschaft, durchaus auch kritisch, diskutieren.

Was das Learning Center besonders auszeichnet, sind die Zusammenarbeit von Forschenden aus den Life Sciences mit Fachleuten aus der Gymnasialpädagogik und Fachdidaktik sowie der Einbezug des Studiengangs für Gymnasiallehrpersonen in die Entwicklung der angebotenen Praktika. Ein solches Vorgehen ermöglicht den Brückenschlag zwischen den oft technisch ausgerichteten Naturwissenschaften und der geistes- und sozialwissenschaftlich orientierten Pädagogik.

Ab März beginnen für Schulklassen die ersten Praktika in Molekularbiologie und Genetik. Im Mai / Juni finden am LSLC ein Volkshochschulkurs und im Juli Praktika für die Zürcher Ferienpass-Aktion zu diesen Themen statt. Das Veranstaltungsangebot wird laufend ausgebaut und zukünftig auch Themen wie Evolutionsbiologie, Gesundheit, Humanbiologie, Mikrobiologie, Pflanzenphysiologie oder Ökologie umfassen. Im modern eingerichteten Schullabor stehen rund 30 Praktikumsplätze zur Verfügung.