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Jens Bredenbeck

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Jens Bredenbeck (Bild: Universität Zürich)

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Dr. Jens Bredenbeck
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Medienmitteilung vom 03.11.2006

Medienmitteilung

Nachwuchswissenschaftler der Universität Zürich erhält hochdotierten Preis

Jens Bredenbeck, erfolgreicher Forscher an der Universität Zürich, erhält den Sofja Kovalevskaja-Preis in der Höhe von 1,05 Millionen Euro. Mit dem Sofja Kovalevskaja-Preis zeichnet die Alexander von Humboldt-Stiftung die besten Nachwuchsforscher aus. Weitgehend unbelastet von administrativen Zwängen kann sich der Preisträger nun während vier Jahren auf seine hochrangigen und innovativen Forschungen an einem Institut eigener Wahl in Deutschland konzentrieren.

Jens Bredenbeck forschte in den letzten Jahren am Physikalisch-chemischen Institut der Universität Zürich in der Gruppe um Prof. Peter Hamm. Dabei konzentrierte er sich auf die Untersuchung von molekularen Prozessen in Echtzeit. Die von Bredenbeck gemessenen Molekülbewegungen finden auf der unvorstellbaren Zeitskala von Femtosekunden (0.000 000 000 000 001 sec) bis Mikrosekunden (0.000 001 sec) statt. Für Messungen in diesen Zeiträumen wurden eigene mehrdimensionale Infrarotlaserapparaturen entwickelt.

Die gemessenen Molekülbewegungen und Molekülinteraktionen führen zu spannenden Phänomenen. Sie bestimmen zum Beispiel den Ablauf chemischer Reaktionen oder die Funktion von Biomolekülen, beispielsweise Proteinen. Bredenbecks weitere Forschung zielt auf die Aufklärung der Beziehungen von Struktur, Dynamik und Funktion molekularer Systeme.

Der vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung gestiftete Preis ermöglicht Jens Bredenbeck die Finanzierung einer eigenen Arbeitsgruppe, mit der er an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt seine Forschungen weiter verfolgen will.