Medienmitteilung vom 06.10.2006
MedienmitteilungUnruhige und unaufmerksame Kinder: ADHS von der Forschung zur Praxis
Etwa 5 Prozent der Schulkinder im Kanton Zürich sind von der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) betroffen. Nicht wenige der Betroffenen haben auch als Erwachsene weiterhin ausgeprägte Probleme mit dieser Störung. An einem Symposium am 13. und 14. Oktober 2006 gibt das Zentrum für Kinder und Jugendpsychiatrie der Universität Zürich neue Erkenntnisse aus der Forschung und der Therapie an die Praxis und speziell auch an Betroffene, Eltern, Lehrpersonen und Betreuenden weiter.
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) ist eine
der häufigsten und bekanntesten Erkrankungen im Kindes- und
Jugendalter. Kennzeichnend sind seit der Kindheit bestehende
Beeinträchtigungen der Konzentrationsfähigkeit, der Handlungs- und
Impulskontrolle sowie Hyperaktivität. Kinder und Jugendliche, die
unter dieser Störung leiden, haben häufig auch Schwierigkeiten,
soziale Beziehungen aufzubauen und sind einem höheren Risiko
ausgesetzt, in der schulischen und beruflichen Laufbahn zu
scheitern.
Das Zentrum für Kinder und Jugendpsychiatrie der Universität
Zürich hat schon seit langer Zeit beträchtliche Kompetenzen in der
Abklärung und Behandlung von ADHS erworben. An einem Symposium
möchte es neue Erkenntnisse aus der Forschung und Entwicklungen in
der Therapie sowie Erfahrungen aus der klinischen Versorgung an die
Praxis weitergeben. Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme ein:
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ADHS von der Forschung zur Praxis (für Fachpersonen)
Freitag, 13. Oktober 2006, 9-17 Uhr
Universität Zürich
Hörsaal HAH-E-3, Häldeliweg 2, 8044 Zürich
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ADHS in Familien, Kindergarten, Schule und Beruf
Eine Fortbildungsveranstaltung für Betroffene, Eltern, Lehrpersonen und Betreuende
Samstag, 14. Oktober 2006, 9-12.30 Uhr
Universität Zürich
Hörsaal HAH-E-3, Häldeliweg 2, 8044 Zürich
Hinweis für Medien
Medienschaffende, die vor oder während des Symposiums Kontakt
mit Prof. Hans-Christoph Steinhausen oder andern Fachleuten
wünschen, melden sich bitte direkt bei Prof. Steinhausen oder
unicom Media.
