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Medienmitteilung vom 17.01.2006

Medienmitteilung

UZH bei den besten Forschungsuniversitäten Europas

Die Universität Zürich (UZH) ist in die League of European Research Universities (LERU) aufgenommen worden. Die LERU ist ein Zusammenschluss der führenden Forschungsuniversitäten Europas, der sich vor allem für die Förderung der Grundlagenforschung einsetzt.

In verschiedenen Rankings der letzten Zeit rangiert die UZH unter den besten 100 Universitäten der Welt. Dass die hiesige Forschung international beachtet wird, zeigt auch die von der LERU durchgeführte Evaluation. Die UZH erreichte die Top Ten unter den 40 grossen Universitäten Europas. «Die Aufnahme in die Spitzenliga der Forschungsuniversitäten ist für die Universität Zürich eine wichtige Anerkennung», sagt Rektor Hans Weder. «Das bedeutet aber auch, dass sich die Universität Zürich mit den besten Universitäten messen lassen muss.» Die Mitglieder der League stellen sich einem permanenten Qualitätsvergleich und tauschen ihre Erfahrungen in der Qualitätssicherung und im Forschungsmanagement aus.

Das politische Ziel der LERU besteht darin, die Interessen aller forschungsorientierten Universitäten gegenüber der Europäischen Union und den nationalen Regierungen zu vertreten. Die LERU betont die Bedeutung der Forschung für die Lehre, aber auch für den technologischen Fortschritt und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit. Viele erfolgreiche Technologien der Gegenwart beruhen auf Ergebnissen der Grundlagenforschung. Dennoch fliessen die öffentlichen Gelder vorzugsweise in die angewandte Forschung. Die LERU fordert darum eine bessere Unterstützung der Grundlagenforschung. «Die führenden Forschungsuniversitäten setzen sich auch dafür ein, dass die europäische Forschung gegenüber der amerikanischen konkurrenzfähig bleibt», ergänzt Rektor Weder.

Die League of European Research Universities wurde 2002 von den 12 Universitäten Cambridge, Edinburgh, Genf, Heidelberg, Helsinki, Leiden, Löwen, Mailand, München, Oxford, Stockholm und Strassburg gegründet. Neu gehören ihr jetzt auch die Universiteit van Amsterdam, Lunds Universitet, University College London, Université Paris-Sud 11, Universiteit Utrecht und die Universität Zürich an.