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Die beiden Rektoren Jean-Marc Rapp und Hans Weder.

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Die beiden Rektoren Jean-Marc Rapp und Hans Weder. (Bild: UZH)

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Prof. Hans Weder, Präsident der CRUS
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Mathias Stauffacher, Generalsekretär der CRUS
Tel. 031 306 60 37
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Medienmitteilung vom 21.08.2006

Medienmitteilung

UZH-Rektor Weder präsidiert neu Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten

Ende August übernimmt der Rektor der Universität Zürich, Prof. Hans Weder, den Vorsitz in der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS). In der CRUS arbeiten die Rektoren und Präsidenten der zehn kantonalen Universitäten und der beiden ETH zusammen. Vizepräsidenten sind Prof. Patrick Aebischer, Präsident der EPF Lausanne, und neu der Rektor der Universität Bern, Prof. Urs Würgler.

Der neue Präsident der CRUS betrachtet – auf nationaler Ebene – die Arbeit an der Neugestaltung der Hochschullandschaft Schweiz als prioritäre Aufgabe: «Entscheidender Beitrag der CRUS wird es sein», so Rektor Hans Weder, «die Kooperation unter den Schweizer Universitäten zur massgebenden strategischen Maxime zu machen.» Die Konkurrenz auf Forschungsebene solle nicht auf die institutionelle Ebene übertragen werden. «Vielmehr geht es darum, die Kräfte des Hochschulplatzes Schweiz klug zu bündeln.» So können die Schweizer Hochschulen ihre schon jetzt sehr gute internationale Positionierung nicht nur halten, sondern noch verbessern. Zudem können die grossen Themen der Zukunft wie Systembiologie, kulturelle und humane Orientierung, Nanowissenschaften oder Finance nur mit vereinten Kräften erfolgreich bearbeitet werden. «Der Hochschulplatz Schweiz hat dazu gute Voraussetzungen», sagt der neue CRUS-Präsident Hans Weder. «Wer sie nicht nutzt, macht einen Fehler».

Swissuniversity: Schweiz als Universitätsstandort
Der scheidende Präsident der CRUS, Jean-Marc Rapp, hat während der vergangenen viereinhalb Jahre nicht nur den Konsens zwischen den Interessen aller einzelnen Universitäten angestrebt, sondern stets auch versucht, zusammen mit seinen Kollegen in einer Art «Think Tank» auf gesamtschweizerischer Ebene eine gemeinsame Position zu entwickeln und dann auch solidarisch zu vertreten. Auch mit den Schwesterkonferenzen der Fachhochschulen und der Pädagogischen Hochschulen hat er offen und kollegial zusammengearbeitet.

Er hat sich dafür eingesetzt, dass die schweizerischen Universitäten international nicht einzeln oder gar als Konkurrenten auftreten, sondern die Schweiz insgesamt als attraktiver Standort für Studium, Lehre und Forschung wahrgenommen wird. Nach der Anzahl Studierende, in der fachlichen Diversität und in ihrer räumlichen Ausdehnung entsprechen alle zwölf Universitäten der Schweiz zusammen im internationalen Vergleich einem einzigen grossen Universitätsstandort, so Rapps Credo. Dementsprechend hat er das gemeinsame Branding «swissuniversity.ch», das seit einiger Zeit als geschützte Marke der schweizerischen Universitäten verwendet wird, angeregt. Den Prototyp der Homepage «www.swissuniversity.ch» hat daraufhin der Presidente der Università della Svizzera Italiana (USI), Prof. Marco Baggiolini, der ebenfalls Ende September aus der CRUS zurücktritt, mit Fachleuten der USI entwickelt.

Für die schweizerischen Universitäten ist es seit der Erweiterung der EU noch schwieriger geworden, in der gesamteuropäischen Diskussion als aktive Partner einbezogen zu werden. Jean-Marc Rapp hat sich als Vertreter der CRUS insbesondere in der «European University Association (EUA)» engagiert, die im gesamteuropäischen Hochschulraum 34 nationale Rektorenkonferenzen sowie weit mehr als 700 Hochschulen aus 45 Ländern vertritt. Rapp wird weiterhin Mitglied des neunköpfigen Board der EUA bleiben.

Die Rolle der CRUS und der Schweizer Universitäten in der EUA wurde in der letzten Vorstandssitzung der CRUS unter Rapp in Zürich mit dem Präsidenten der EUA, Prof. Georg Winckler, Rektor der Universität Wien, und der Generalsekretärin Lesley Wilson diskutiert, die «swissuniversity.ch» als wegweisendes Konzept gewürdigt haben.