UZH News
Mediadesk
Agenda

Medienmitteilung vom 30.08.2006

Medienmitteilung

Von Anthropologie bis Zoologie: Die lange Nacht der Universitätsmuseen

Im Rahmen der Langen Nacht der Museen öffnen acht der Zürcher Universitätsmuseen am Samstag, 1. September von 19.00 bis 02.00 Uhr ihre Türen. Ein vielfältiges Spezialprogramm lädt Alt und Jung zur Entdeckungsreise: Führungen und Filme, Musik und Tanz sowie kulinarische Leckereien erschliessen die Schätze der Museen der UZH. – Ein kleiner Programmauszug:

Das Anthropologische Museumlädt zur Reise nach Madagaskar: Mit Filmvorführung über nachtaktive Affen auf Madagaskar, Präsentationen zur aktuellen Forschung und mit mehreren Führungen.

Mehrere Aktivitäten stehen auch im Zoologischen Museumauf dem Programm, etwa die Ausstellung «Nachtblüten – Tiere der Fantasie und fantastische Tiere», die Sonderausstellung «Unter 4 Augen – Alfons Schillings ‹Sehmaschinen im Film›» oder der Film «DNS – Molekül des Lebens».

Gleich nebenan lädt das Paläontologische Museumzum Tiefenrausch: Die Ausstellung «Blüten der Tiefe – Tauchfahrt in die Vergangenheit» zeigt bis zu über 500 Millionen Jahre alte blumenartige und bisweilen farbenfrohe Tiere der Meeresböden (mehrere Führungen).

Guatemala, Äthiopien und Indien gibt es bei den Führungen im Völkerkundemuseumzu erleben, zusammen mit traditioneller Musik, Gesängen und Tänzen aus Äthiopien sowie bei guatemaltekischem Essen.

Tanz und Theater gibt es auch im Botanischen Garten, auch hier zusammen mit weiteren Aktivitäten – und alles zum Thema Nachtfalter. Je nach Wetter steht auch «Nachtfalter vergleichen und bestimmen» auf dem Programm.

Auf den Tag genau jährt sich am 2. September die «Bergsturznacht», in welcher der Rossberg das Dorf Goldau mit 457 Menschen begrub. Das Medizinhistorische Museumwidmet der grössten Naturkatastrophe der Schweiz eine Sonderausstellung.

Von besonderem Reiz dürfte es auch sein, die antiken Kunsterzeugnisse der Assyrer, Ägypter, Griechen, Etrusker und Römer in der Archäologischen Sammlungoder die «verschiedenen Blüten» der Haut im Moulagenmuseumzu nächtlicher Stunde zu besichtigen.

Und speziell für Kinder spannend wird es im Paläontologischen Museum: Hier treten sie in die Fussstapfen des Präparators, greifen zu Hammer und Meissel, legen echte Ammoniten, Belemniten und Muscheln frei und können sie dann nach Hause mitnehmen. Auch im Anthropologischen Museum werden sie sich nicht langweilen: Wie zu alten Zeiten können sie hier Kunstwerke aus Knochen schnitzen. Im Zoologischen Museum schliesslich erfahren sie, wie man Hamster und andere Tiere artgerecht hält.