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Medienmitteilung vom 14.12.2006

Medienmitteilung

Wahl in den Studierendenrat der Universität Zürich wird wiederholt

Die Wahlleitung erklärt heute Donnerstag, den 14.12.2006, die derzeit laufende Wahl in den Studierendenrat (StuRa) für ungültig. Die Wahl in das Parlament der Studierenden muss aufgrund fehlerhafter Stimmrechtsausweise im Januar 2007 wiederholt werden.

Als Folge eines Informatikfehlers innerhalb der Universität Zürich sind rund 10 Prozent der Stimmrechtsausweise fehlerhaft. Die betroffenen Studierenden waren dadurch berechtigt, in einem falschen Wahlkreis zu wählen, jedoch nicht in ihrem eigenen. Nachdem das StuRa-Büro, das für die Organisation und Leitung der Wahlen verantwortlich ist, von einzelnen Fällen Kenntnis genommen hatte, wurden umgehend Ermittlungen angestellt, um die Ursache dieses Fehlers zu eruieren. Gian Autenrieth, Präsident des StuRa, sagt dazu: «Als sich rund 10 Studierende mit demselben Problem bei uns meldeten, mussten wir davon ausgehen, dass dies keine Einzelfälle mehr sind. Deshalb begannen wir das mögliche Problem zu ermitteln.» Dabei stellte sich heraus, dass knapp 10 Prozent der versandten Stimmrechtsausweise von diesem Problem betroffen waren. «Aufgrund des Ausmasses stand für uns sofort klar, dass diese Wahl als ungültig erklärt werden muss», so Autenrieth weiter. Sven Akeret, Leiter des Rechtsdienstes der Universität Zürich, bestätigt: «Bei dieser Signifikanz des Problems ist eine Weiterführung der Wahl indiskutabel. In diesem Falle muss die Wahl wiederholt werden.» Dies wird voraussichtlich bereits im Januar 2007 geschehen. Dabei muss lediglich der Urnengang wiederholt werden, die Kandidaturen bleiben bestehen.

Die StuRa-Wahlen werden seit drei Jahren mittels e-Voting via Internet oder SMS abgehalten. Dies geschieht über die offizielle e-Voting Plattform des Kantons Zürich, in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Statistischen Amt. Weder die e-Voting Plattform, das Statistische Amt noch der StuRa sind für den Fehler verantwortlich.

Jedes Jahr werden 70 Studierende in den StuRa, das Parlament der Studierenden, gewählt. Diese wiederum wählen studentische Vertreterinnen und Vertreter in gesamtuniversitäre Kommissionen und Arbeitsgruppen und stellen somit sicher, dass die studentische Mitsprache gesichert ist.