Medienmitteilung vom 13.06.2007
Medienmitteilung«feelok» Prävention und Gesundheitsförderung via Web
www.feelok.ch ist ein Internetprogramm für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren mit dem Ziel, ihre Gesundheit und das Wohlbefinden zu fördern. «feelok» bietet Informationen beispielsweise zum Thema Liebe und Sexualität und interaktive Tests auf der Grundlage des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstandes. Das bei der jugendlichen Zielgruppe und den Schulen sehr beliebte Programm wird täglich über 1000 Mal besucht und ist jetzt erweitert worden.
«feelok» behandelt die häufigsten Themen, die für die Gesundheit
der Jugendlichen relevant sind. Die neue «feelok»-Version hat die
bestehenden Programme zu den Themen Alkohol, Bewegung &
Ernährung und Rauchen mit den Themen Arbeit, Cannabis, Liebe &
Sexualität, Selbstvertrauen und Stress aktualisiert und erweitert.
«feelok» ist so konzipiert, dass es entweder in der Schule,
gemeinsam mit den Lehrpersonen, oder von den Jugendlichen alleine
verwendet werden kann. Neu braucht eine Lehrperson nur mit einem
Modul (Thema) von «feelok» umgehen zu lernen und kann danach
automatisch die ganze Intervention, also sämtliche «feelok»-Themen,
problemlos mit den Schulklassen einsetzen. Arbeitsblätter zum
Herunterladen erleichtern die Arbeit zusätzlich. Bei der Konzeption
der Programme wurde Wert darauf gelegt, dass Jugendliche mit
unterschiedlichen intellektuellen Fähigkeiten mit «feelok» arbeiten
können. Neben Bild und Text werden interaktive Elemente wie Spiele,
Tests und Videos angeboten.
«feelok» hat einen soliden wissenschaftlichen Hintergrund:
Die Inhalte basieren auf modernen Lern- und Verhaltenstheorien und
es finden laufend Studien und Evaluationen statt, deren Berichte
öffentlich unter www.feelok.ch zur Verfügung stehen. «feelok» ist
1999 am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität
Zürich konzipiert worden. Die Inhalte werden in enger Partnerschaft
mit Fachleuten aus elf Organisationen verwaltet. «feelok» wird
durch Spenden und Sponsoren finanziert.
«Wir sind stolz auf die Aktualisierung», sagt der
Projektleiter Oliver Padlina. «Zahlreiche positive Rückmeldungen
zeigen, dass die Lehrpersonen froh sind, über ein multithematisches
Instrument zu verfügen, mit dem sie auch heikle Fragen mit den
Schülerinnen und Schülern behandeln können.»
