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Medienmitteilung vom 05.12.2007

Medienmitteilung

Universität Zürich attraktiv für ausländische Nachwuchsforscher

Im laufenden Herbstsemester 2007/2008 sind an der Universität Zürich 24’231 Studierende eingeschrieben. 3362 Studentinnen und Studenten haben sich neu für ein Studium an der UZH entschieden. Immer mehr ausländische Studierende folgen dem guten Ruf der UZH als Forschungsuniversität und doktorieren in Zürich.

Die Universität Zürich verzeichnet für das Herbstsemester 2007/2008 insgesamt 24’231 (+1,3 Prozent) immatrikulierte Studentinnen und Studenten, wie die neuste Studierendenstatistik zeigt. Zugenommen hat gegenüber dem Vorjahr auch die Zahl der Eintritte um 6,8 Prozent auf 3362 Studierende. Der Frauenanteil steigt auf die neue Rekordmarke von 55,4 Prozent.

Bei den Studienanfängern beliebt sind die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät (+12,1 Prozent mehr Eintritte), die seit Jahren wachsende Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät (+8,1 Prozent) und die Philosophische Fakultät (+8,1 Prozent). Nur wenig mehr Eintritte (+2,4 Prozent) verzeichnet die Rechtswissenschaftliche Fakultät. Populär sind die Fächer Wirtschaftswissenschaften mit 596 Neueinschreibungen, gefolgt von der Rechtswissenschaft mit 476 Eintritten, der Psychologie mit 359 Eintritten, der Biologie mit 232 Eintritten und der Humanmedizin mit 208 Eintritten. Das grösste Studienfach ist nach wie vor die Rechtswissenschaft mit insgesamt 3458 Studierenden, gefolgt von den wirtschaftswissenschaftlichen Fächern (2601), der Psychologie (2252), der Humanmedizin (1927) und der Allgemeine Geschichte (1089).

Die Zahl der Studierenden mit schweizerischem Pass stagniert (+0,2 Prozent), während der Anteil ausländischer Studentinnen und Studenten um 0,9 Prozent weiter auf die ebenfalls neue Rekordmarke von 15,3 Prozent steigt. Wie attraktiv die UZH für ausländische Nachwuchsforscher ist, zeigt der hohe Anteil von einem Drittel ausländischer Studierender an den Doktorierenden. In der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät beträgt ihr Anteil sogar 60 Prozent, was den internationalen Ruf dieser Fakultät belegt. Insgesamt doktorieren an der UZH 3724 Personen, wobei der Zuwachs mit rund 14 Prozent an der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät am grössten ist.

7832 studieren in gestuftem Studiengang
Nachdem alle Fakultäten auf das Bologna-System umgestellt haben, sind jetzt 7832 Studierende – oder jeder dritte Studierende – in einem Bachelor- oder Masterstudiengang eingeschrieben. Das sind rund 55 Prozent mehr als im letzten Jahr. Davon entfallen 7412 auf ein Bachelor-Studium und 420 auf ein Masterstudium. In der Theologischen Fakultät sind es zwei Masterstudierende, in der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät 64, in der Philosophischen Fakultät 19 und in der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät 335.

Von den 420 Master-Studierenden haben 247 oder rund 59 Prozent ihren Bachelor-Abschluss an der Universität Zürich erworben. Die hohe Prozentzahl mobiler Bachelor-Absolventen von anderen Universitäten erklärt sich damit, dass sich die Umstellung auf das Bologna-System erst in der Anfangsphase befindet und an der UZH selbst erst wenige Studierende mit dem Bachelor abgeschlossen haben.

Weiterbildung
Zugenommen hat auch das Interesse an den Weiterbildungsstudiengänge der UZH. Im laufenden Herbstsemester sind 486 Studentinnen und Studenten in Master of Advanced Studies (MAS) immatrikuliert. Am beliebtesten sind die MAS «Kognitive Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin» mit 68 Studierenden, «Business Administration» mit 67 und «Internationales Wirtschaftsrecht» mit 58 Studierenden.