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Prof. Hans Peter Wehrli, Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Universität Zürich
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Medienmitteilung vom 02.10.2007

Medienmitteilung

UZH beste Adresse für Volkswirtschaft

Die Universität Zürich hat die beste Fakultät für Volkswirtschaftslehre im deutschsprachigen Raum. Gemäss dem neuesten Ranking des deutschen Handelsblattes liegt sie deutlich vor der zweitplatzierten Universität Bonn. Zwei UZH-Forscher belegen auch in Einzelwertungen die ersten Plätze.

Die Studie des Handelsblattes bewertet sowohl Einzelleistungen von Forschern als auch den Gesamtausweis der Fakultäten. Eine Erhebung betrachtet das gesamte ökonomische Lebenswerk einer Forscherin oder eines Forschers. Aus dieser Studie resultiert, dass das Lebenswerk von Bruno S. Frey als das umfangreichste und erfolgreichste im deutschsprachigen Raum gilt. Der Zürcher Professor weist mit einer Gesamtpunktzahl von 34.05 einen deutlichen Abstand zum nächstplatzierten Martin Hellwig, Bonn, mit 26.09 Punkten auf.

Eine andere Analyse konzentriert sich auf Publikationen in den fünf weltbesten Fachzeitschriften. Hier ist Ernst Fehr mit einer Gesamtpunktzahl von 6.98 der erfolgreichste Forscher. Er lässt den zweitplatzierten Klaus M. Schmitz, LMU München, mit 4.00 Punkten deutlich hinter sich zurück. Der nächste Zürcher Forscher, Fabrizio Zilibotti, folgt auf Rang 5 mit 3.40 Punkten. Bruno S. Frey und Thorsten Hens auf Platz 8 sowie Michael Wolf auf Platz 10 gehören ebenfalls zu jenen Forschern der UZH, die erfolgreich in den prestigeträchtigsten Journals publiziert haben.

Diese ausgezeichneten Einzelleistungen führen dazu, dass die Universität Zürich in der Gesamtwertung unbestritten den ersten Platz behält. Sie lässt mit einer Gesamtpunktzahl von 94 die nächstplatzierten Bonn (77 Punkte) und LMU München (76 Punkte) deutlich hinter sich zurück. Als zweitbeste Schweizer Universität belegt St. Gallen den zehnten Rang vor Bern (11), ETH Zürich (15) und Basel (18).

«Diese Resultate bestätigen, dass die seit einigen Jahren konsequent betriebene hochkarätige Berufungspolitik sowie die intensive Nachwuchsförderung ihre Früchte tragen,» zeigt sich Hans Peter Wehrli, der Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, erfreut. «Wir sind somit auf gutem Weg und werden unser Ziel, eine der besten Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten Europas zu sein, nachdrücklich weiterverfolgen.»

Das Handelsblatt publiziert die Erhebung über die Publikationsleistungen aller im deutschsprachigen Raum tätigen Volkswirtinnen und Volkswirte zum zweiten Mal. Als Grundlage für die Studie diente eine Datenbank, in der die Veröffentlichungen von fast 1200 Forscherinnen und Forschern an rund 90 Universitäten und Instituten in Deutschland Österreich und der deutschsprachigen Schweiz erfasst sind.