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Bereits 5000 Bachelor- und Masterstudierende an der Universität Zürich

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Bereits 5000 Bachelor- und Masterstudierende an der Universität Zürich (Bild: Frank Brüderli, Universität Zürich)

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Medienmitteilung vom 05.02.2007

Medienmitteilung

UZH: Mehr als 5000 Bachelor- und Masterstudierende

Die Zahl der Studierenden in den gestuften Bachelor- und Masterstudiengängen der Universität Zürich nimmt gegenüber dem Vorjahr um mehr als 3000 zu. Die Gesamtzahl der Studierenden stabilisiert sich mit 23'910 (+0,4 Prozent) auf dem Niveau des Vorjahres.

Neben der Wirtschaftswissenschaftlichen und der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät führen seit dem Wintersemester 2006/07 auch die Theologische, die Rechtswissenschaftliche und die Philosophische Fakultät gestufte Studiengänge. Die fortschreitende Umsetzung der Bologna-Reform zeigt sich in einer Zunahme der Bachelor- und Masterstudierenden gegenüber dem Vorjahr um 164,4 Prozent.

Zahnmedizin ist gefragt
Während die Zahl der Eintritte mit 3147 (-0,5 Prozent) insgesamt stagniert, herrschen in den einzelnen Fächern ganz unterschiedliche Tendenzen. Deutliche Zunahmen verzeichnen Zahnmedizin (+34,1 Prozent), Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft (+31,7 Prozent), Chemie/Biochemie/Wirtschaftschemie (+16,4 Prozent), Politikwissenschaft (+15,0 Prozent), Pädagogik/Erziehungswissenschaft (+14,5 Prozent), Publizistikwissenschaft (+6,9 Prozent) und Ökonomie (+5,9 Prozent). Rückläufig sind die Eintrittszahlen in Soziologie (-35,5 Prozent), Kunstgeschichte (-29,4 Prozent), in den Romanischen Sprachen (-29,3%), Veterinärmedizin (-19,5 Prozent) und Psychologie (-10,8 Prozent).

Mehr ausländische Studierende und mehr Frauen
Der Anteil ausländischer Studierender hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen und beträgt mit 3441 Studierenden mittlerweile 14,4 Prozent. Dabei stellen die knapp 2000 Studentinnen und Studenten aus den Nachbarländern der Schweiz den weitaus grössten Anteil. Auf der Doktoratsstufe liegt der Anteil ausländischer Studierender erstmals über der Marke von 30 Prozent. Die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät hat mit 57,2 Prozent den höchsten, die Rechtswissenschaftliche Fakultät mit 14,7 Prozent den geringsten Anteil ausländischer Doktorierender.

Auch der Anteil der Frauen an der Gesamtzahl der Studierenden hat ein weiteres Mal zugenommen und liegt nun bei knapp 55 Prozent – allerdings gibt es grosse Unterschiede zwischen den verschiedenen Studienstufen und Fächern. Auf Doktoratsstufe beträgt der Frauenanteil bereits 48,3 Prozent.