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Rektor Hans Weder, Prof. Stephen Cyril Kijjambu, Vice-Dean of the Faculty of Medicine, Makerere University, Uganda, und Prof. Silas Lwakabamba, Rector, National University Rwanda, informieren über die akademischen Partnerschaften.

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Rektor Hans Weder, Prof. Stephen Cyril Kijjambu, Vice-Dean of the Faculty of Medicine, Makerere University, Uganda, und Prof. Silas Lwakabamba, Rector, National University Rwanda, informieren über die akademischen Partnerschaften. (Bild: Universität Zürich; Adrian Ritter)

Rektor Hans Weder und Prof. Stephen Cyril Kijjambu, Vice-Dean of the Faculty of Medicine, Makerere University, Uganda, bekräftigen die Zusammenarbeit. Rechts davon Prof. Silas Lwakabamba, Rector, National University Rwanda.

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Rektor Hans Weder und Prof. Stephen Cyril Kijjambu, Vice-Dean of the Faculty of Medicine, Makerere University, Uganda, bekräftigen die Zusammenarbeit. Rechts davon Prof. Silas Lwakabamba, Rector, National University Rwanda. (Bild: Universität Zürich; Adrian Ritter)

Kontakt

Prof. Dr. Hans Weder, Rektor, Universität Zürich
Telefon: 044 634 22 11
Mail

Dr. Yasmine Inauen, Leiterin der Abteilung Internationale Beziehungen der UZH
Telefon: 044 634 22 02
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Stefan Schnyder, Direktor Finanzen und Controlling
Telefon: 044 634 23 30
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Medienmitteilung vom 25.04.2008

Medienmitteilung

Jahresmedienkonferenz der UZH: Wissen tauschen mit Afrika

Die Universität Zürich geht akademische Partnerschaften mit zwei afrikanischen Universitäten aus Ruanda und Uganda ein, wie Rektor Hans Weder an der Jahresmedienkonferenz 2008 bekannt gab. Aus Anlass ihres 175-Jahr-Jubiläums setzt sie damit ein Zeichen der Solidarität.

Wissen und Bildung spielen in einer globalisierten Welt eine bedeutende Rolle. Die Universität Zürich erachtet es daher als eine Verpflichtung, ihr Potenzial an Bildung und Forschung zur Verbesserung des Nord-Süd-Gefälles einzusetzen. «Die UZH möchte aus Anlass ihre Jubiläums ein Zeichen der Solidarität mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern setzen, die unter weniger optimalen Bedingungen arbeiten», fasste Rektor Hans Weder das Engagement zusammen. Die UZH geht darum akademische Partnerschaften mit der National University of Rwanda und mit der Makerere University Kampala in Uganda ein, deren Vertreter Prof. Silas Lwakabamba, Ruanda, und Prof. Stephen Cyril Kijjambu, Uganda, für die Unterzeichnung des Memorandum of Understandig in Zürich weilten.

Bereits sind einige Projekte gestartet. Mit Ruanda steht die Zusammenarbeit in der Lehre im Vordergrund. Angehörige der UZH haben Lehrveranstaltungen und Vorträge in den Bereichen Politikwissenschaft sowie Multimedia und Online-Learning angeboten. Ethische Fragen wie etwa das Thema «World Poverty and Human Rights» stehen bisher im Zentrum der Kooperation mit Uganda. Im Januar 2008 fand dazu eine Summer School für Studierende der Makerere University statt; künftig sollen an solchen Veranstaltungen auch Studierende der UZH teilnehmen.
Ein grosses Interesse besteht an einer Zusammenarbeit in Medizin und Psychologie. Geplant sind etwa die gemeinsame Nutzung von E-Learning-Programmen in der Medizin, ferner eine Kooperation in der Wiederherstellungschirurgie sowie ein Forschungsprojekt über posttraumatische Belastungen. Ziel all dieser Aktivitäten ist primär der Austausch von Know-how und Erfahrungen sowie der Aufbau gemeinsamer Forschungsprojekte, so Rektor Weder.

Attraktive UZH zieht Studierende und Doktorierende an
Wie Stefan Schnyder, Direktor Finanzen und Controlling vor den Medien ausführte, hat der Anteil der Studierenden aus dem Ausland wiederum zugenommen. Im Herbstsemester 2007 stammten 3413 von den 24’231 Studierenden aus dem Ausland. Der hervorragende Ruf der Universität als Forschungsuniversität zeigt sich insbesondere im hohen Anteil ausländischer Doktorierender. «Die zunehmende Attraktivität der UZH zeigt sich auch in der Mobilität der Studierenden», sagte Finanzdirektor Schnyder. Die Zahl der Studierenden, die an die UZH kommen, ist gegenüber dem Vorjahr um 37 Prozent oder 202 Studentinnen und Studenten gestiegen.
Verbessert haben sich auch die Betreuungsverhältnisse. Dank 18 neuen Professuren und 65 Mittelbaustellen kommen jetzt pro Professur 51,6 Studierende und pro Mittelbaustelle 15,1 Studierende.