Medienmitteilung vom 12.02.2008
MedienmitteilungKonkretisierung Konzept Unfallchirurgie
UniversitätsSpital Zürich und Universität Zürich haben das Vorgehen bezüglich der Unfallchirurgie neu festgelegt. Sie haben beschlossen, ein Konzept zur zentralen unfallchirurgischen Versorgung von mono- und polytraumatischen Patientinnen und Patienten im Hinblick auf einen erweiterten Einbezug der beteiligten Fachdisziplinen weiterzuverfolgen. Eine disziplinenübergreifende Arbeitsgruppe wird dieses bis Ende Mai 2008 konkretisieren. Basierend darauf erfolgt die personelle Besetzung.
Vertreterinnen und Vertreter der Universität Zürich und des
UniversitätsSpitals Zürich haben sich in den vergangenen Wochen
intensiv mit der Situation in der Unfallchirurgie
auseinandergesetzt, wie sich diese bedingt durch die noch offene
Nachfolge des altershalber per 31. August 2008 zurücktretenden
Ordinarius und Direktors der Klinik für Unfallchirurgie Prof. Dr.
Otmar Trentz präsentiert.
Die vor dem Hintergrund dieser Neuberufung eingesetzte
Strukturkommission hat sich bereits zu Beginn ihrer Arbeit mit der
zukünftigen Ausrichtung der Unfallchirurgie befasst. Dabei stand
wie in vielen anderen Bereichen des medizinischen Fortschritts auch
die Schnittstelle zwischen Allgemeinversorgung und Versorgung
durch Spezialisten zur Diskussion. Die Kommission entschied sich
für eine Struktur der Unfallchirurgie, welche die Erstversorgung
von mono- und polytraumatischen Patientinnen und Patienten aus
einer Hand gewährleistet. Nach Absagen der bevorzugten Kandidaten
sind die Vertreterinnen und Vertreter des UniversitätsSpitals
Zürich und der Universität Zürich übereingekommen, das Konzept der
Unfallchirurgie im Hinblick auf eine optimale Einbettung in das
Gesamtspital unter Einbezug der anderen beteiligten Fachdisziplinen
und deren Spezialisten zu erweitern und zu konkretisieren. Dazu
setzt das UniversitätsSpital Zürich unverzüglich eine Arbeitsgruppe
ein, in die Vertreter der fachübergreifenden Schnittstellen
einbezogen werden. Das Resultat wird Ende Mai 2008 vorliegen. Nach
Abschluss der nun initiierten Konkretisierung des Konzepts werden
die Personalfragen zu entscheiden sein.
Das Traumazentrum des UniversitätsSpitals Zürichs will
weiterhin ein anerkanntes, internationales, nationales sowie
regionales Referenzzentrum für die unfallchirurgische Versorgung
von mono- und polytraumatischen Patientinnen und Patienten sein und
auch hervorragende akademische Leistungen in diesem Fachbereich
vorweisen.
