Medienmitteilung vom 14.11.2008
MedienmitteilungTagung: Neue religiöse Gemeinschaften und die zeitgenössische Esoterik
Was macht heute eine religiöse Gemeinschaft wie das International Christian Fellowship (ICF) aus? Wohin wandelt sich die Anthroposophie? Was lässt sich in der Black Metal Szene beobachten? Was ist aus der Hare Krishna Bewegung geworden und wie verändert sich das New Age und die Esoterikszene im 21. Jahrhundert? Expertinnen und Experten widmen sich an einer Tagung am 21. und 22. November 2008 dem Wandel der Neuen religiösen Bewegungen.
Neue religiöse Bewegungen waren seit den 60er Jahren immer
wieder Zielscheibe von Kritik. Dabei bestand die Sorge, dass gerade
Jugendliche durch das Angebot der als extrem eingestuften
Gemeinschaften angesprochen werden und darin Sicherheiten und
Klarheit jenseits der immer komplexer werdenden Welt suchen. Seit
den 90er Jahren ist es um dieses Thema in den Medien ruhiger
geworden. Sind die Neuen religiösen Bewegungen verschwunden? Nein
häufig haben sie jedoch ihre Form verändert. Während früher die
Neuen religiösen Gemeinschaften die Struktur abgeschlossener, fast
schon klösterlicher Gemeinschaften mit klaren Grenzen hatten, gibt
es nun verschiedenste Möglichkeiten der Teilnahme. An Stelle eines
«Drinnen-draussen» ist ein «Mehr oder weniger» getreten.
Was dies in konkreten Einzelfällen bedeutet und welche
übergreifenden Entwicklungen sich dabei abzeichnen, möchte die
Tagung «Das Ende der Gemeinschaft? Neue religiöse Bewegungen im
Wandel» thematisieren. Diese findet am 21. und 22. November am
Religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Zürich
statt.
Tagung «Das Ende der Gemeinschaft? Neue religiöse Bewegungen im
Wandel»
21. und 22. November 2008
Freitag, 10-17 Uhr
Samstag, 9-17.15 Uhr
Religionswissenschaftliches Seminar, Universität Zürich
Kirchgasse 9, Raum 200
Zürich
