Medienmitteilung vom 25.09.2008
MedienmitteilungUZH beste Adresse für Volkswirtschaft
Die Universität Zürich verteidigt erfolgreich den ersten Platz für Volkswirtschaftslehre im deutschsprachigen Raum. Auch im neuesten Ranking des deutschen Handelsblattes liegt sie vor der zweitplatzierten Universität Bonn. Zwei UZH-Forscher belegen auch in Einzelwertungen die ersten Plätze.
Die Studie des Handelsblattes bewertet sowohl Einzelleistungen
von Forschern als auch den Gesamtausweis der Fakultäten. Eine
Erhebung betrachtet das gesamte ökonomische Lebenswerk einer
Forscherin oder eines Forschers. Aus dieser Studie resultiert, dass
das Lebenswerk von Bruno S. Frey als das umfangreichste und
erfolgreichste im deutschsprachigen Raum gilt. Der Zürcher
Professor weist mit einer Gesamtpunktzahl von 35,18 einen
deutlichen Abstand zum nächstplatzierten Martin Hellwig, Bonn, mit
26,09 Punkten auf.
Ernst Fehr kann die meisten Publikationen in den fünf
weltbesten Fachzeitschriften aufweisen. Die Zürcher Forscher
Fabrizio Zilibotti, Felix Kübler, Josef Zweimüller und Michael Wolf
gehören ebenfalls zur Spitzengruppe jener Forscher, welche
erfolgreich in den prestigesträchtigsten Journals publiziert haben.
Diese ausgezeichneten Einzelleistungen führen dazu, dass die
Universität Zürich in der Gesamtwertung unbestritten den ersten
Platz behält. Sie ist mit einer Gesamtpunktzahl von 89 vor den
nächstplatzierten Universitäten Bonn (86 Punkte) und LMU München
(80 Punkte) rangiert. Als zweitbeste Schweizer Universität belegt
St. Gallen den siebten Rang vor der ETH Zürich (10), Bern (13) und
Basel (18).
«Diese Resultate bestätigen, dass die seit einigen Jahren
konsequent betriebene hochkarätige Berufungspolitik sowie die
intensive Nachwuchsförderung ihre Früchte tragen,» zeigt sich Josef
Falkinger, der Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät,
erfreut. «Wir sind somit auf gutem Weg und werden unser Ziel, eine
der führenden Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten Europas zu
sein, nachdrücklich weiterverfolgen.»
Das Handelsblatt publiziert die Erhebung über die Publikationsleistungen aller im deutschsprachigen Raum tätigen Volkswirtinnen und Volkswirte zum dritten Mal. Als Grundlage für die Studie diente eine Datenbank, in der die Veröffentlichungen von fast 1200 Forscherinnen und Forschern an rund 90 Universitäten und Instituten in Deutschland Österreich und der deutschsprachigen Schweiz erfasst sind.
