Medienmitteilung vom 28.04.2008
MedienmitteilungVetsuisse-Fakultät: Bestätigung des Dekans und Neuberufung
Der Vetsuisse-Rat hat das Mandat von Prof. Dr. Viktor E. Meyer als Vetsuisse-Dekan um zwei Jahre verlängert sowie Alois Boos zum ausserordentlichen Professor für Veterinäranatomie und zum Institutsdirektor an der Vetsuisse-Fakultät Standort Zürich ernannt.
Der Vetsuisse-Rat hat das Mandat von
Prof. Dr. Viktor E. Meyerals Vetsuisse-Dekan um zwei Jahre
bis 2010 verlängert. Der Vetsuisse-Dekan leitet die Fakultät und
vertritt sie gegen aussen. Er ist insbesondere zuständig für die
Ausarbeitung und Umsetzung der Planung, die Zusammenarbeit mit
nationalen und internationalen Gremien und die
Öffentlichkeitsarbeit.
Viktor E. Meyer promovierte 1966 zum Dr. med. und arbeitete
danach am Institut für Pathologie der Universität Bern. 1968
wechselte er an das Universitätsspital Zürich, wo er seine
Weiterbildung zum Spezialarzt für Chirurgie FMH an der Klinik für
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie und der Klinik für Herz-und
Gefässchirurgie absolvierte, mit einem einjährigen ehrenamtlichen
Unterbruch als leitender Chirurg in einer Klinik in Kamerun. 1973
ging Meyer als Fellow an das «Institute for Plastic and
Reconstructive Surgery», University Medical Center der New York
University. Nach seiner Rückkehr an das Universitätsspital Zürich
übernahm er die Leitung der Abteilung «Chirurgie der Hand und der
peripheren Nerven». 1975 gründete Meyer das erste Schweizer Zentrum
für Replantationschirurgie. 1982 erhielt er an der Universität
Zürich die Venia docendi. Bis 1987 blieb er als Leitender Arzt im
ganzen Bereich der Unfallchirurgie tätig. Von 1987-2005 amtete er
als ordentlicher Professor für Chirurgie und Direktor der Klinik
für Wiederherstellungschirurgie am Universitätsspital Zürich und
war von 1998-2000 dessen Ärztlicher Direktor. In derselben Zeit war
er auch Prodekan Klinik der Medizinischen Fakultät der Universität
Zürich.
Seine Forschungsschwerpunkte waren verschiedene Aspekte der
Rekonstruktiven Mikrochirurgie wie die Rekonstruktion peripherer
Nerven, intraoperative Elektroneurographie, Replantationschirurgie
und mikrovaskuläre Gewebetransplantation. Seine Pionierleistungen
wurden sowohl in der Schweiz wie im Ausland durch wissenschaftliche
Preise und Ehrenmitgliedschaften in renommierten Fachgesellschaften
geehrt. 2005 wurde Prof. Meyer emeritiert. Seit Januar 2007 ist er
Dekan der Vetsuisse-Fakultät.
Ausserordentlicher Professor für Veterinäranatomie
Der Vetsuisse-Rat hat auf den 1. April 2008
Alois Booszum ausserordentlichen Professor für
Veterinäranatomie und zum Direktor des Veterinär-Anatomischen
Instituts an der Vetsuisse-Fakultät Standort Zürich ernannt.
Der Deutsche Alois Boos (54) studierte Veterinärmedizin an
der Freien Universität Berlin und an der Tierärztlichen Hochschule
Hannover. 1979 schloss er mit dem Staatsexamen ab und erhielt die
Approbation als Tierarzt. Anschliessend begann er seine Tätigkeit
in Forschung und Lehre am Anatomischen Institut der Tierärztlichen
Hochschule Hannover: Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter und
Doktorand beschäftigt und promovierte 1981 zum Dr. med. vet. Danach
war er an einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
geförderten Projekt beteiligt und erwarb 1986 die Bezeichnung
«Fachtierarzt für Anatomie». Nach der Habilitation im Jahr 1994
wurde er zum Oberassistenten ernannt und begann mit der Betreuung
eigener Doktoranden. Seit 2002 ist Boos als Oberassistent am
Veterinäranatomischen Institut der Universität Zürich angestellt.
Er forscht insbesondere über die weiblichen Geschlechtsorgane des
Rindes.


