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Der Göttergarten im Lichthof der Universität im Jahr 1950.

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Der Göttergarten im Lichthof der Universität im Jahr 1950. (Bild: Universität Zürich)

Der Göttergarten im Jahr 1914.

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Der Göttergarten im Jahr 1914. (Bild: Universität Zürich)

Das Foyer im Jahre 1914

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Das Foyer im Jahre 1914 (Bild: Universität Zürich)

foyer

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(Bild: Universität Zürich)

Kontakt

lic. phil. Simone Voegtle,
PD Dr. Elena Mango, Archäologische Sammlung, Universität Zürich
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Medienmitteilung vom 04.03.2008

Medienmitteilung

«Welche Schönheit, Erhabenheit und Grösse...» Die Archäologische Sammlung im Zentrum der Universität

Seit der Entstehung des Hauptgebäudes der Universität Zürich im Jahr 1914 war die Archäologische Sammlung im Lichthof und Foyer untergebracht. Im so genannten Göttergarten waren wertvolle Originale wie die ägyptische Mumie oder der Abguss einer über fünf Meter hohen Statue ausgestellt.

Die Archäologische Sammlung der Universität ist mit ihrem Hauptgebäude und seiner Geschichte eng verbunden. Als der Moserbau 1914 bezogen wurde, waren der Lichthof und das im Westen anschliessende Foyer mit Statuen, Reliefs und Vitrinen voller Bronzeobjekte, Vasen und anderen Kostbarkeiten gefüllt.

Im Lichthof hatte nach verschiedenen früheren Standorten, zuletzt im Antikensaal des Polytechnikums, der sogenannte Göttergarten mit den Gipskopien berühmter antiker Statuen Aufstellung gefunden. Trotz mehrerer Räumungen zugunsten von im Lichthof abgehaltenen Feierlichkeiten fanden die Statuen immer wieder den Weg zurück in die grosse Halle. Erst seit 1972 zeugen nur noch ein paar wenige Objekte – darunter die grossartige Nike von Samothrake – vom einstigen Garten der Unsterblichen.

Das Foyer beherbergte wertvolle Originale wie die ägyptische Mumie und die assyrischen Reliefs aus Nimrud, die in der Jubiläumsausstellung „Könige am Tigris – Medien assyrischer Herrschaft“ in der Archäologischen Sammlung an der Rämistrasse 73 zu sehen sind. Weitere Abgüsse und Nachbildungen antiker Statuetten und Geräte füllten die grosszügigen Museumsräume, die sich bei den verschiedensten Besuchern und im Lehrbetrieb grosser Beliebtheit erfreuten.

Veränderte Bedürfnisse und eine zunehmende Raumnot führten ab 1950 zur Einlagerung der Abguss-Sammlung und ihrer späteren Wiederaufstellung in den Räumen der Alten Augenklinik an der Rämistrasse 73, wo Abgüsse und Originale bis heute unter einem Dach zu sehen sind (ab 18.4.08).

Die Ausstellung zeigt mit verschiedenen historischen Photographien, darunter einem grossformatigen Bild an der Längswand des Lichthofs, das ursprüngliche Aussehen dieses Teils des Hauptgebäudes der Universität Zürich. Im Foyer sind neben Bild- und Texttafeln zwei der Nischen mit Statuen rekonstruiert.

Ein Blickfang ist zudem die über fünf Meter hohe Statue des sogenannten Kuros von Samos aus archaischer Zeit (1. Viertel 6. Jh. v. Chr.). Der Abguss dieser vor rund 20 Jahren im Heraion von Samos gefundenen Kolossalstatue kam in zwei Teilen und wurde in einer aufwendigen Aktion vor Ort montiert.

Universität Zürich, Hauptgebäude, Rämistrasse 71
Mo-Fr 8-22 Uhr, Sa 8-12 Uhr, So/Feiertag geschlossen