Medienmitteilung vom 20.03.2009
MedienmitteilungForschungswerkstatt im Zoologischen Museum: Kinder beobachten und sammeln wie Charles Darwin
Charles Darwin war schon als Kind ein begeisterter Beobachter und Sammler von Pflanzen und Tieren. Seine in zahlreichen Notizbüchern aufgezeichneten Beobachtungen waren eine wichtige Grundlage für seine Evolutionstheorie. Nun rüstet das Zoologische Museum der Universität Zürich Schulkinder mit einem ähnlichen Forschungsbüchlein aus und lässt sie in der Natur Bänderschnecken sammeln, im Zoo Pfeilgiftfrösche beobachten und im Museum Schädel erforschen.
Anlässlich des 200jährigen Geburtstags von Charles Darwin hat
das Zoologische Museum ein persönliches Forschungsbüchlein für
Kinder der Mittelstufe hergestellt und eine Forschungswerkstatt
eingerichtet. Im Zentrum der Forschungswerkstatt steht somit nicht
Darwins Evolutionstheorie und ihre wissenschaftliche und soziale
Bedeutung, sondern seine wissenschaftliche Arbeitsweise. Die Kinder
halten bei den drei Forschungsaufträgen ihre Beobachtungen und
Überlegungen in ihrem persönlichen Büchlein fest und lernen dabei
wie man forscht. Zusammen erstellen sie eine Sammlung von
Bänderschnecken, die ein dauernd anwachsender Teil der
Forschungswerkstatt ist. Das Forschungsbüchlein ist so konzipiert,
dass Schüler und Schülerinnen der Mittelstufe die drei
Forschungsaufträge selbständig ausführen können. Die
Forschungsaufträge können somit vom einzelnen Schüler oder in der
Klasse bearbeitet werden. Schulklassen erhalten das
Forschungsbüchlein gratis.
In der Forschungswerkstatt gibt es aber auch für alle anderen
etwas zu entdecken und zu lernen. Jugendliche und Erwachsene
erhalten in übergrossen Notizbüchern Einblicke in Darwins
Evolutionstheorie und in die Geschichte der
Bänderschneckenforschung. Familien mit kleinen Kindern suchen mit
dem Fernrohr Tiere im Dschungel Südamerikas und folgen Darwins
Spuren auf seiner Reise rund um die Welt. Und selbstverständlich
dürfen sich auch «erwachsene Kinder» an die Forschungsaufträge
wagen. Im reichhaltigen Begleitprogramm unterstützten
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Kinder, diskutieren
mit ihnen über die Schnecken-, Pfeilgiftfrosch- und
Schädelforschung und berichten über ihre eigene Forschung.
Begleitprogramm und Öffnungszeiten
Schneckenmittwoche:
Jeden Mittwochnachmittag von 14 bis 16 Uhr wird die
Schneckensammlung betreut und den Kindern bei ihrer Forschung
geholfen.
Seminare:
Jeden ersten Mittwochnachmittag im Monat von 14 bis 16 Uhr
1. April / 6. Mai / 3. Juni / 1. Juli / 5. August
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten über ihre
eigene Forschung und diskutieren mit den Kindern über ihre
Schnecken-, Pfeilgiftfrosch- und Schädelforschung.
Familiensonntage:
Jeden Sonntag von 14 bis 16 Uhr «Auf Darwins Spuren»:
spannende Forschungsaufgaben für die ganze Familie.
Vernissage und Finissage:
Am Sonntag, den 16. August, feiern wir mit den Kindern unsere
gemeinsame Schneckensammlung und die gleichzeitige Finissage der
Forschungswerkstatt.
Programm:
10-11 Uhr gemeinsame Vorbereitung der Vernissage
11-12 Uhr Vernissage mit Begrüssung und Vorstellung unserer
Schneckenforschung
12-12.30 Uhr Apéro
12.30-16 Uhr Besichtigung unserer Forschungswerkstatt und
Finissage
Dauer der Forschungswerkstatt:
10. März 2009 bis 16. August 2009, Zoologisches Museum der
Universität Zürich
Karl Schmid-Strasse 4, 8006 Zürich
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 9-17 Uhr, Samstag und Sonntag 10-16 Uhr,
Montag geschlossen.
Eintritt frei.






