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Die Sammlung von Häuschen der Bänderschnecken ist ein wachsender Teil der Forschungswerkstatt.

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Die Sammlung von Häuschen der Bänderschnecken ist ein wachsender Teil der Forschungswerkstatt. (Bild: Zoologisches Museum der Universität Zürich)

Jedes mitgebrachte Bänderschneckenhäuschen bekommt eine Inventarnummer, bevor es in die Sammlung eingeordnet wird.

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Jedes mitgebrachte Bänderschneckenhäuschen bekommt eine Inventarnummer, bevor es in die Sammlung eingeordnet wird. (Bild: Zoologisches Museum der Universität Zürich)

Um Gebisse und Ernährung geht es im Forschungsauftrag «Schädel».

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Um Gebisse und Ernährung geht es im Forschungsauftrag «Schädel». (Bild: Zoologisches Museum der Universität Zürich)

Übergrosse Notizbücher geben Einblicke in Darwins Evolutionstheorie.

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Übergrosse Notizbücher geben Einblicke in Darwins Evolutionstheorie. (Bild: Zoologisches Museum der Universität Zürich)

Übergrosse Notizbücher geben Einblicke in Darwins Evolutionstheorie.

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Übergrosse Notizbücher geben Einblicke in Darwins Evolutionstheorie. (Bild: Zoologisches Museum der Universität Zürich)

Darwins Reise folgt man auf der mit vielen Tieren bestückten Weltkarte.

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Darwins Reise folgt man auf der mit vielen Tieren bestückten Weltkarte. (Bild: Zoologisches Museum der Universität Zürich)

Kontakt

Dr. Peter Wandeler, Zoologisches Museum
Tel: 044 635 49 73
Mail

Dr. Marianne Haffner, Zoologisches Museum
Tel: 044 634 38 20
Mail

Medienmitteilung vom 20.03.2009

Medienmitteilung

Forschungswerkstatt im Zoologischen Museum: Kinder beobachten und sammeln wie Charles Darwin

Charles Darwin war schon als Kind ein begeisterter Beobachter und Sammler von Pflanzen und Tieren. Seine in zahlreichen Notizbüchern aufgezeichneten Beobachtungen waren eine wichtige Grundlage für seine Evolutionstheorie. Nun rüstet das Zoologische Museum der Universität Zürich Schulkinder mit einem ähnlichen Forschungsbüchlein aus und lässt sie in der Natur Bänderschnecken sammeln, im Zoo Pfeilgiftfrösche beobachten und im Museum Schädel erforschen.

Anlässlich des 200jährigen Geburtstags von Charles Darwin hat das Zoologische Museum ein persönliches Forschungsbüchlein für Kinder der Mittelstufe hergestellt und eine Forschungswerkstatt eingerichtet. Im Zentrum der Forschungswerkstatt steht somit nicht Darwins Evolutionstheorie und ihre wissenschaftliche und soziale Bedeutung, sondern seine wissenschaftliche Arbeitsweise. Die Kinder halten bei den drei Forschungsaufträgen ihre Beobachtungen und Überlegungen in ihrem persönlichen Büchlein fest und lernen dabei wie man forscht. Zusammen erstellen sie eine Sammlung von Bänderschnecken, die ein dauernd anwachsender Teil der Forschungswerkstatt ist. Das Forschungsbüchlein ist so konzipiert, dass Schüler und Schülerinnen der Mittelstufe die drei Forschungsaufträge selbständig ausführen können. Die Forschungsaufträge können somit vom einzelnen Schüler oder in der Klasse bearbeitet werden. Schulklassen erhalten das Forschungsbüchlein gratis.

In der Forschungswerkstatt gibt es aber auch für alle anderen etwas zu entdecken und zu lernen. Jugendliche und Erwachsene erhalten in übergrossen Notizbüchern Einblicke in Darwins Evolutionstheorie und in die Geschichte der Bänderschneckenforschung. Familien mit kleinen Kindern suchen mit dem Fernrohr Tiere im Dschungel Südamerikas und folgen Darwins Spuren auf seiner Reise rund um die Welt. Und selbstverständlich dürfen sich auch «erwachsene Kinder» an die Forschungsaufträge wagen. Im reichhaltigen Begleitprogramm unterstützten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Kinder, diskutieren mit ihnen über die Schnecken-, Pfeilgiftfrosch- und Schädelforschung und berichten über ihre eigene Forschung.

Begleitprogramm und Öffnungszeiten

Schneckenmittwoche:
Jeden Mittwochnachmittag von 14 bis 16 Uhr wird die Schneckensammlung betreut und den Kindern bei ihrer Forschung geholfen.

Seminare:
Jeden ersten Mittwochnachmittag im Monat von 14 bis 16 Uhr
1. April / 6. Mai / 3. Juni / 1. Juli / 5. August
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten über ihre eigene Forschung und diskutieren mit den Kindern über ihre Schnecken-, Pfeilgiftfrosch- und Schädelforschung.

Familiensonntage:
Jeden Sonntag von 14 bis 16 Uhr «Auf Darwins Spuren»: spannende Forschungsaufgaben für die ganze Familie.

Vernissage und Finissage:
Am Sonntag, den 16. August, feiern wir mit den Kindern unsere gemeinsame Schneckensammlung und die gleichzeitige Finissage der Forschungswerkstatt.
Programm:
10-11 Uhr gemeinsame Vorbereitung der Vernissage
11-12 Uhr Vernissage mit Begrüssung und Vorstellung unserer Schneckenforschung
12-12.30 Uhr Apéro
12.30-16 Uhr Besichtigung unserer Forschungswerkstatt und Finissage

Dauer der Forschungswerkstatt:
10. März 2009 bis 16. August 2009, Zoologisches Museum der Universität Zürich
Karl Schmid-Strasse 4, 8006 Zürich

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 9-17 Uhr, Samstag und Sonntag 10-16 Uhr, Montag geschlossen.
Eintritt frei.