Medienmitteilung vom 27.05.2009
Tagung über TV- und Filmserien an der UZH
Amerikanische Fernsehserien wie «24», «Desperate Housewives»,
«The Sopranos» oder «Six Feet Under» erfreuen sich auch hierzulande
wachsender Beliebtheit und scheinen dem Kino zunehmend den Rang
abzulaufen. Galten Fernsehserien bislang vielfach als Inbegriff
seichter Unterhaltung und ästhetischer Einfachheit, beanspruchen
die neuen amerikanischen Qualitätsserien ('Quality Television
Series') zunehmend den Vergleich mit Kino-Spielfilmen.
Die internationale Tagung «Serielle Formen» an der
Universität Zürich nimmt den aktuellen Trend zum Anlass, das
Phänomen des Seriellen in Filmen und TV-Serien grundlegender zu
untersuchen. Die historische Bandbreite des international besetzten
Vortragsprogramms reicht von frühen Filmserials um 1910 über
aktuelle Serien wie «Lost», «Greys Anatomy» oder «Emergency Room»
bis hin zu speziell für das Internet konzipierten Online-Serien.
Ausserdem berichtet Michel Bodmer, Redaktionsleiter der Abteilung
«Film und Serien» (SF DRS) in einem Podiumsgespräch darüber, wie
die amerikanischen Qualitätsserien ihren Weg ins Schweizer
Fernsehen finden.
Die Tagung ist öffentlich und findet vom 4.- 6. Juni 2009 in
der Aula der Universität Zürich (Rämistrasse 71, Raum KOL G 201)
statt.
