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Neben dem Skelettabguss eines riesigen Triceratops aus Nordamerika können über 300 Fossilien aus 500 Jahrmillionen zum letzten Mal bestaunt werden.

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Neben dem Skelettabguss eines riesigen Triceratops aus Nordamerika können über 300 Fossilien aus 500 Jahrmillionen zum letzten Mal bestaunt werden. (Bild: Zoologisches Museum, Universität Zürich)

Dr. Heinz Furrer, Paläontologe, bestimmt an der Finissage vom Publikum mitgebrachte Fossilien und gibt nützliche Tipps.

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Dr. Heinz Furrer, Paläontologe, bestimmt an der Finissage vom Publikum mitgebrachte Fossilien und gibt nützliche Tipps. (Bild: Zoologisches Museum, Universität Zürich)

Mit 35cm Länge war Acadoparadoxides briareus einer der grössten und häufigsten Trilobiten. Der Paläontologe PD Dr. Christian Klug stellt diese faszinierenden Gliedertiere an der Finissage vor.

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Mit 35cm Länge war Acadoparadoxides briareus einer der grössten und häufigsten Trilobiten. Der Paläontologe PD Dr. Christian Klug stellt diese faszinierenden Gliedertiere an der Finissage vor. (Bild: Christian Klug, Universität Zürich)

Carpolestes simpsoni ist das bisher älteste affenähnliche Säugetier. Dieses und neun weitere Lebensmodelle laden noch einmal zu einer Zeitreise durch die letzten 500 Jahrmillionen ein.

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Carpolestes simpsoni ist das bisher älteste affenähnliche Säugetier. Dieses und neun weitere Lebensmodelle laden noch einmal zu einer Zeitreise durch die letzten 500 Jahrmillionen ein. (Bild: Zoologisches Museum, Universität Zürich)

Kontakte

Dr. Heinz Furrer

Paläontologisches Institut und Museum

Universität Zürich

Tel. +41 44 634 23 23

E-Mail

   

M Sc Ursina Koller

Zoologisches Museum

Universität Zürich

Tel. +41 44 634 38 43

E-Mail    

Dr. Marianne Haffner

Zoologisches Museum

Universität Zürich

Tel. +41 44 634 38 20

E-Mail    

Zoologisches Museum

Medienmitteilung vom 23.11.2010

 

Finissage feiern und Fossilien bestimmen in den UZH-Museen

Über 80’000 Leute besuchten die Sonderausstellung «Massenaussterben und Evolution – Katastrophen als Verhängnis und Chance für Lebewesen seit Milliarden von Jahren». Am nächsten Sonntag ist diese Ausstellung des Zoologischen und des Paläontologischen Museums zum letzten Mal geöffnet. Mit einem Spezialprogramm feiern die beiden Museen diesen Erfolg – und laden das Publikum ein, Fossilien zum Bestimmen mitzubringen.

Beim gigantischen Dinosaurier-Skelett wird ein Paläontologe das bekannteste Massenaussterben analysieren, das vor 65 Millionen Jahren zu einer grosse Wende führte. Was damals für die Riesen-Echsen das Ende war, war für die Säugetiere und Vögel der Anfang: Für sie läutete das Aussterben der Saurier den Siegeszug ein. Wie jede der bisher 70 Spezialführungen, verspricht auch diese letzte einzigartig zu sein.

Wer Fossilien besitzt, ist eingeladen, diese mitzubringen: Ein Team von Forschenden der Paläontologie wird die mitgebrachten Fossilien bestimmen und den Besuchern nützliche Tipps für die fachgerechte Präparation der Kleinodien mitgeben. Die Besucher können aber auch Versteinerungen aus der Museumssammlung auswählen und sich unter fachkundiger Anleitung selber im Bestimmen üben. Oder sie können sich faszinieren lassen von den Trilobiten aus einer spektakulären, marokkanischen Privatsammlung. Dabei werden sie erfahren, wie diese Gliedertiere im Erdaltertum lebten und wie später dann ihre Reste ausgegraben und präpariert worden sind.

Während die Kleinen einen Saurier freilegen und nach fossilen Haizähnen suchen, werden ältere Kinder knifflige Forschungsaufgaben lösen. Als Preise winken den grossen und kleinen Kindern grosse Haizähne und Abgüsse von Fossilien.

Selbstverständlich kann man an diesem Sonntag auch einfach die Sonderausstellung besuchen und so die Gelegenheit nutzen, ein letztes Mal mit 300 Fossilien und zehn Lebensmodellen in die letzten 540 Millionen Jahre abzutauchen.

Das Spezialprogramm bietet vielfältige Möglichkeiten. Herzlich laden Sie die beiden Universitätsmuseen ein, die Finissage der Sonderausstellung mitzufeiern und sich mit Forschenden der Paläontologie zu unterhalten.

Finissage mit Spezialprogramm

«Massenaussterben und Evolution – Katastrophen als Verhängnis und Chance für Lebewesen seit Milliarden von Jahren»

Sonntag, 28. November, 10:00–17:00 Uhr

Zoologisches und Paläontologisches Museum der Universität Zürich

Karl Schmid-Strasse 4, 8006 Zürich

Programm mit Forschenden des Paläontologischen Instituts und Museums

11:30-12:30 Uhr

«Säugetiere und Vögel als ‚Erben’ der Saurier», Spezialführung mit Dr. Heinz Furrer, Kurator

14:00-16:00 Uhr

«Fossilien-Bestimmung» mit Dr. Heinz Furrer, Kurator,
M Sc Morana Mihaljevic, Paläontologin, und Markus Hebeisen, Präparator

14:00-16:00 Uhr

«Trilobiten – faszinierende Gliedertiere aus dem Erdaltertum»,
Kurzpräsentationen von PD Dr. Christian Klug

14:00-15:00 Uhr

«Auf in die Vergangenheit!», knifflige Forschungsaufgaben für Familien mit M Sc Ursina Koller, Museumspädagogin, und M Sc Morana Mihaljevic, Paläontologin