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Dr. Marianne Haffner

Zoologisches Museum

Universität Zürich

Tel. +41 44 634 38 20

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TourismusPlakate

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Tourismus-Plakate mit Schweizer Wanderdestinationen, Lebensräumen von Quasi-Ausserirdischen, stimmen auf die Ausstellung ein. (Bild: Zoologisches Museum )

Irdisches Leben

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Auf der Erde beginnt die Suche nach dem Ursprung und nach Definitionen von Leben und Extremophile werden als Modell-Ausserirdische vorgestellt. (Bild: Zoologisches Museum )

Ursprung

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Ein spannender Film zeigt den Ursprung irdischen Lebens und ein Stromatolith steht als ältestes Fossil Zeuge. (Bild: Zoologisches Museum )

GAme

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An der Computerstation «Spiel des Lebens» fragt sich das Publikum, ob sich «Leben» mit nur vier Spielregeln kreieren lässt. (Bild: Zoologisches Museum )

Haendigkeit

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Warum Leben eine Händigkeit bevorzugt und Ungleichgewichte in chemischen Gemischen Lebenszeichen sind, lernt man beim Bauklotzspiel. (Bild: Zoologisches Museum)

Habitable

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Vor dem Sprung ins Universum versucht man beim Geschicklichkeitsspiel Planeten in habitable Zonen zu befördern. (Bild: Zoologisches Museum )

Mars

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«Ist Mars ein Planet für Leben?» lautet die Frage bei der Marsoberfläche und beim echten Marsmeteoriten. (Bild: Zoologisches Museum )

Marsrover

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«Spirit» – hier ein Modell im Massstab 1:10 – arbeitet seit 2004 auf dem Mars und liefert laufend Fotos und Daten. Die zahlreichen Motoren des Marsrovers stammen von Maxon Motor AG in Sachseln. (Bild: Zoologisches Museum )

Ausblick

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Spannende Ausblicke, weit über unser Sonnensystem hinaus, gewähren die an Umlaufbahnen erinnernden Ausstellungselemente. (Bild: Zoologisches Museum )

Lounge

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In der Romantiklounge geniesst man Bilder, Musik und Zitate von der Moderne bis zur Antike. Und hier haben die grünen Männchen durchaus auch Platz genommen. (Bild: Zoologisches Museum )

Beispiel fur einen Teaser.

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Medienmitteilung vom 04.04.2011

 

«Keine grünen Männchen!» – Die Sonderausstellung des Zoologischen Museums lädt zur Reise ins All

Die Reise ins All beginnt vor der Haustür. Schritt für Schritt lädt die neue Sonderausstellung des Zoologischen Museums der Universität Zürich zur Erkundung des Alls. Bis weit ins Universum. Von der Urform des Lebens bis hin zu differenzierten Organismen. Von Irdischen, die sich wie Ausserirdische verhalten, bis zur Frage nach der Existenz von Intelligenz im All.

Spiralförmig, von innen nach aussen, führt der Weg durch die Ausstellung, durch ovale Räume folgt er den Fragen der Forschenden nach extraterrestrischen Lebensformen. Die Spurensuche beginnt vor der Haustür, bei Lebewesen, die unter extremsten Bedingungen leben, die Steine fressen oder die in heissen Thermen daheim sind oder auch in Schnee und Eis. Sie gelten als Modelle für Ausserirdische. Denn sie sind Indikatoren für die extremsten Bedingungen unter denen Leben überhaupt noch möglich ist, und sie helfen so die Frage einkreisen, wonach wir draussen im All suchen müssen. Dabei offenbaren sich diese realen Mikroorganismen in einer Formenvielfalt, welche jene der grünen Fantasiewesen zu übertreffen scheint. Dass Mikroorganismen mit rund 3’500 Millionen Jahren zugleich die ältesten bekannten Lebewesen sind, zeigen ein wunderschönes Fossil und ein Film über den Ursprung des irdischen Lebens.

Der Rundgang durch die Ausstellung führt weiter durchs All, zu Planeten, auf denen Leben wahrscheinlich wäre. Denn Wasser, auch in kleinsten Mengen, bedeutet Leben. Also suchen die Forschenden in erster Linie nach flüssigem Wasser im All. Dieses kann nur in sogenannten «habitablen Zonen» vorkommen. Das heisst auf Planeten, die ihren Stern so umlaufen, dass das Tageslicht das Wasser weder verdampfen noch vereisen lässt. Die Besucherinnen und Besucher erfahren weiter, mit welchen Methoden man neue Planeten entdeckt und wie man überhaupt nach Leben im Sonnensystem und weiter draussen suchen kann, ohne hinzufliegen.

Auf der Suche nach extraterrestrischem intelligentem Leben

Noch hat der Mensch ausserhalb des Planeten Erde kein Lebewesen entdeckt, und bereits der Nachweis eines schleimigen Mikrobenteppichs auf einem anderen Himmelskörper wäre eine wissenschaftliche Sensation. Das für die Menschheitsgeschichte wohl abenteuerlichste Ereignis aber wäre die Unterhaltung mit intelligenten Ausserirdischen. So endet der Rundgang durch die Ausstellung im intergalaktischen Raum in der Konfrontation mit der Frage nach der Existenz von ausserirdischer Intelligenz: Existiert vielleicht ein Radionetz durch die Galaxien, über das Ausserirdische miteinander kommunizieren? Bei der SETI-Hörstation erfahren die Besucherinnen und Besucher, wie die Hoffnungsvollsten der Forschenden versuchen, solche Signale zu erkennen – SETI, so lautet das Akronym für Search of Extraterrestrial Intelligence, zu deutsch die Suche nach ausserirdischer Intelligenz, steht als Sammelbegriff für die wissenschaftlichen Programme, welche u.a. den Radiobereich des elektromagnetischen Spektrums nach möglichen Zeichen technischer Zivilisationen im All erforschen.

Intergalaktisch, interdisziplinär, interaktiv

Die Ausstellung «Keine grünen Männchen» bietet vielfältige Perspektiven, und Thema wie auch wissenschaftliche Grundprinzipien erschliessen sich den Besuchenden auf sinnliche und nachvollziehbare Art und Weise mittels einer Reihe von interaktiven Exponaten und Stationen.

So geben von der Biologie bis zur Theologie verschiedene universitäre Disziplinen eine Antwort auf die Frage, was denn überhaupt Leben ist. Die Besuchenden wiederum können anhand des «Spiels des Lebens» testen, ob dieses sich möglicherweise mit nur vier Spielregeln definieren lässt. Verschiedene Umlaufbahntypen lernt man dann bei einem Geschicklichkeitsspiel kennen, Bedingungen, die auf den unterschiedlich kreisenden Planeten herrschen, ruft man bei einer Hörstation ab, und die Grundlagen für die Entdeckung extrasolarer Planeten werden interaktiv erkundet – bevor man zu einer virtuellen Raumschiff-Fahrt aufbricht, beispielsweise in Richtung Jupitermond Europa.

In der «Planetenfabrik» kreiert das Publikum eigene Planeten und greift dabei auf unendliche Datenmengen der Astrophysik zurück, die auf dem Supercomputer der UZH verrechnet wurden. Und es wird mit «Starspray» selber Galaxien am Computer herstellen, und auf mehreren Bildschirmen die Entstehung des Universums verfolgen, von den Sternen bis hin zu den chemischen Elementen.

Fühlen, warum Händigkeit ein Lebenszeichen ist, hören, wie Lichtjahrhunderte entfernt Planeten entdeckt werden, sehen, wie aus einfachsten Spielregeln hochkomplexe Strukturen entstehen können. Und mit dem Marsstein ist auch ein echtes extraterrestrisches Objekt vorhanden. Die interaktive Vielfalt macht die Ausstellung schliesslich auch für Kinder attraktiv. Besonders an den Kindernachmittagen, denn an diesen sind Forscherinnen und Forscher im Museum und beantworten ihre Fragen.

«Keine grünen Männchen! – Astrophysik und Biologie suchen nach Leben im All»

Die Sonderausstellung ist eine Gemeinschaftsproduktion des Instituts für Theoretische Physik, des Instituts für Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften, des Historischen Seminars und des Zoologischen Museums der Universität Zürich.

5. April 2011 bis 11. März 2012 Zoologisches Museum der Universität Zürich Karl Schmid-Strasse 4, 8006 Zürich www.zm.uzh.ch

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 9:00 – 17:00 Uhr

Samstag und Sonntag: 10:00 – 17:00 Uhr

Montag geschlossen

Eintritt frei

Begleitprogramm

Sonntags-Führungen mit Forschenden für Erwachsene und an Mittwochnachmittagen für Kinder; aktuelles Veranstaltungsprogramm unter www.zm.uzh.ch

Vernissage für geladene Gäste

Montag, 4. April, 18.00 Uhr

Begrüssung:

- Dr. Marianne Haffner, Leiterin Zoologisches Museum

- Prof. Dr. Daniel Wyler, Prorektor Medizin und Naturwissenschaften

Einleitung:

- Dr. Jonathan Coles und Dr. Prasenjit Saha, Institut für Theoretische Physik

Anschliessend Besichtigung der Ausstellung mit Apéro; die Forschenden und das Ausstellungsteam beantworten in der Ausstellung die Fragen der Besucherinnen und Besucher.