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Beat Müller

Medienbeauftragter

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Medienmitteilung vom 19.11.2012

 

Zwei Mitarbeitende vorsorglich im Amt eingestellt

Die Universität Zürich hat zwei Mitarbeitende des Medizinhistorischen Institutes und Museums am 16. November 2012 per sofort vorsorglich im Amt eingestellt. Gegen die beiden Mitarbeitenden wurden durch die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich Strafverfahren eröffnet. Sie stehen im Verdacht, das Amtsgeheimnis verletzt zu haben.

Wie die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich heute mitgeteilt hat, hat die Staatsanwaltschaft I Strafverfahren gegen zwei Mitarbeitende der Universität Zürich wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses eröffnet. Aufgrund dieser Strafverfahren hat die Universität Zürich die beiden Mitarbeitenden gestützt auf § 29 Abs. 1 lit. b des Personalgesetzes des Kantons Zürich am Freitag, den 16. November 2012 per sofort vorsorglich im Amt eingestellt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Die Universität Zürich hatte am 19. September 2012 Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Amtsgeheimnisverletzung erstattet, weil vertrauliche Dokumente und Informationen an die Presse weitergegeben worden waren.

Prof. Flurin Condrau, Leiter des Medizinhistorischen Institutes und Museums, ist von diesen beiden Strafverfahren nicht betroffen. Angesichts der derzeitigen schwierigen Situation hat er jedoch darum ersucht, von der Leitung des Institutes vorübergehend entlastet zu werden. Er wird sich weiterhin der Lehre und Forschung widmen. Die Universitätsleitung hat darum Prof. Johann Steurer beauftragt, das Institut voraussichtlich bis zum Ende des Frühjahrssemesters 2013 interimistisch zu leiten. Prof. Steurer ist Leiter des Horten-Zentrums für praxisorientierte Forschung und Wissenstransfer am USZ.