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Beat Müller
Medienbeauftragter der UZH
Tel: +41 44 634 44 32
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Nathalie Huber
Stv. Medienbeauftragte der UZH
Tel: +41 44 634 44 64
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Medienmitteilungen

22.05.2013 Trockenheit bringt Borneos Bäume gleichzeitig zum Blühen

Abstract

Eine Trockenperiode lässt die Bäume in Borneos Tropenwälder gleichzeitig erblühen. Evolutionsbiologen der Universität Zürich identifizierten zwei Gene, die eine unmittelbar bevorstehende Pflanzenblüte anzeigen. Überwacht man diese Gene gezielt, lässt sich das Massenblühen eher voraussagen. Dadurch können Pflanzensamen koordiniert gesammelt und für die Wiederaufforstung genutzt werden.

21.05.2013 14 nah verwandte Krokodile existierten vor rund 5 Millionen Jahren

abstract

Vierzehn Krokodilarten lebten vor rund fünf Millionen Jahren in Südamerika. Mindestens sieben davon besiedelten gleichzeitig die Küstenbereiche des Urumaco-Flusses in Venezuela. Paläontologen der Universität Zürich weisen eine später nie mehr erreichte Fülle an nah verwandten Krokodilen nach. Aufgrund ihrer hohen Spezialisierung besetzten die Krokodile unterschiedliche Öko-Nischen. Als sich die Wasserläufe durch die Hebung der Anden veränderten, starben sämtliche Krokodilarten aus.

16.05.2013 Meeresspiegel: Ein Drittel seines Anstiegs kommt von schmelzenden Gebirgsgletschern

Abstract

Gut 99 Prozent des gesamten Eises an Land ist in den riesigen Eisschilden der Antarktis und Grönlands gespeichert, nur knapp ein Prozent dagegen in Gletschern. Die Schmelzwasser dieser Gletscher trugen im Zeitraum 2003 bis 2009 etwa genauso viel zum Anstieg des Meeresspiegels bei, wie die beiden Eisschilde: rund einen Drittel. Dies ist eines der Resultate einer internationalen Studie mit Beteiligung von UZH-Geographen.

08.05.2013 Grönlands Eisströme erhöhen den Meeresspiegel um 4 bis 8 cm

Abstract

Ein Grossteil des grönländischen Eisschildes fliesst über Eisströme ins Meer ab. Wie stark eine Zunahme dieses Eisabflusses den Meeresspiegel voraussichtlich ansteigen lässt, war bis anhin unsicher. Nun haben europäische Forschende mit Beteiligung eines UZH-Geografen zum ersten Mal den zukünftigen Massenverlust berechnet, den grönländische Eisströme verursachen werden. Demnach wird sich der Meeresspiegel um 4 bis 8 cm bis ins Jahr 2100 erhöhen. Das ist weniger im Vergleich zu früheren Schätzungen.

27.04.2013 UZH verleiht Ehrendoktor an Kulturhistoriker Peter Burke und an neun weitere Persönlichkeiten

Peter Burke ist einer der international bedeutendsten Kulturhistoriker und erforscht die Renaissance, insbesondere deren Sozialgeschichte. Doreen B. Massey prägte als Humangeographin die Annäherung von Humangeographie und Soziologie entscheidend mit sowie die frühen Debatten um die Globalisierung. Der Psychiater und Chemiker Florian Holsboer erforscht die Ursachen von Depression, Angsterkrankungen, Schlafstörungen und Stress-Situationen mit dem Ziel, personalisierte Therapien für die Psychiatrie zu entwickeln. – Alle drei erhielten heute zusammen mit sieben weiteren Persönlichkeiten einen Ehrendoktortitel der UZH.

26.04.2013 UZH erforscht gesundes Altern und saubere Energie

Alter_Mann

Mit ihrer Forschung nimmt sich die Universität Zürich gesellschaftsrelevanter Probleme an. Wie wir gesund altern und saubere Energie schaffen, ergründen zwei neue Forschungsschwerpunkte, die die UZH an der diesjährigen Jahresmedienkonferenz vorgestellt hat. Insgesamt lanciert die UZH acht neue Universitäre Forschungsschwerpunkte. Sie will damit vorhandene Stärken in der Forschung fördern und ausbauen, ihr Profil als Forschungsuniversität im globalen Wettbewerb schärfen und neue Stellen für den Nachwuchs schaffen.

16.04.2013 Blick auf die Welt erklärt 90 Prozent der Vegetationsveränderung

Abstract

In den vergangenen dreissig Jahren hat sich die Vegetation weltweit deutlich verändert. Unklar war bis anhin, in welchem Mass das Klima bzw. der Mensch dafür verantwortlich ist. Nun zeigen Geographen der Universität Zürich mit niederländischen Kollegen: Etwas mehr als die Hälfte dieser Veränderungen ist klimatisch bedingt, über ein Drittel verursachen Mensch oder noch nicht bekannte Mensch-Klima-Wechselwirkungen und rund zehn Prozent können weder durch das Klima noch durch menschliches Handeln vollständig erklärt werden.